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i.asimovs psychohistoriker buch drei: die zweite stiftung teil zwei, die suche der stiftung

Posted in buchinterpretationen on Oktober 8th, 2018

Isaac Asimov/ Asimov auf Planet Wiki/ die Psychohistoriker, c Bastei Lübbe 2000, TB Ausgabe Band 28 322, 1.Auflage/ Asimovs berühmte Fountation-Trilogie in einem Band/ Lübbe Reihe: Bibliothek der phantastischen Literatur, Herausgeber Stefan Bauer/ Interpretation Buch eins: die Stiftung/interpretation Buch 2 Teil 1: Stiftung und Imperium- der General/ interpretation Buch 2  Teil 2- der Mutant/  Buch drei: die Zweite Stiftung- Teil 1, die Suche des Mutanten, / unten  Teil 2, die Suche der Stiftung, S.187/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation/ ins Deutsche übertragen von Barbara Heidkamp/ ganze Trilogie hardfax S.887

  

BestSeller- auf dem Soft SF Teller

Buch III, die zweite Stiftung, Teil 2, die Suche der Stiftung

Wieder ist einige Zeit ins All gezogen. Dekaden sind vergangen seit der Herrschaft des Muli. Jenes Mutanten, der die 1.Stiftung mit Leichtigkeit besiegt hat. Seine Waffe war eine spezielle geistige Fähigkeit- er konnte die Emotionen seines Gegners manipulieren. Das Resultat? Wichtige Entscheidungsträger der 1.Stiftung wechselten kampflos die Seite.

So erging es Han Pritcher, dem Flottengeneral der Stiftung. So erging es dem Widerstand auf Haven, dem letzten Nest unabhängiger Händler. Dann traten die Leute der 2.Stiftung auf den Plan. Jene Wissenschaftler, die ihr Forschungsgebiet nicht in der Physik hatten, sondern in der Psychologie. Der Muli hatte durch seine Gabe die Herrschaft über einen losen Planetenbund übernommen. Aber die Leute der zweiten Stiftung wachten nun über den Seldon Plan, so dass nicht ein Despot am Ende der Ursprung für ein neues Imperium war, sondern die erste Stiftung. Das Problem? Der Muli hatte gerade die erste Stiftung besiegt. So war es die Aufgabe der zweiten Stiftung, der Psychologen, diesen Muli zu stoppen. Sie lockten den Muli, sie warfen einen Köder. In der Annahme er sei der zweiten Stiftung auf der Spur, folgte er dieser zu einem Planeten namens Tazenda. Dort trat ihm eine Delegation der zweiten Stifung offen gegenüber. In einem Moment der Verwirrung konnte der Abgesandte der zweiten Stiftung den Willen des Muli manipulieren. Daraufhin hatte der Eroberer die Suche und die damit verbundenen Pläne abgebrochen. Er war fortan ein friedlicher Herrscher.

Nach dem Fall des Muli hat sich die Stiftung auf Terminus erholt. Nachfahren der nunmehr legendären Stiftungsleute, die den Muli auf der Suche nach der zweiten Stiftung behindert hatten, leben auf Terminus. Sie haben einen neuen Auftrag. Ein neues Feindbild. Die zweite Stiftung, die mit ihrem Eingreifen den Muli endlich besiegt hat. Ehemals hatten sie im Verborgenen gewirkt. Jetzt sind sie ans Licht getreten und darum für die Leute der ersten Stiftung zum Problem geworden. Denn sie wissen nichts über die Absichten jener, die mit so überragenden Fähigkeiten die Geschicke des Imperiums leiten. Ein Team  um den  Nachfahren eines prominenten Händlers, Dr.Darell und seine Tochter Arcadia versuchen hinter die Absichten der zweiten Stiftung zu sehen. Sie messen die Hirnströme der eigenen Mitglieder. Denn wer kann schon sicher sein vor der Beeinflussung der zweiten Stiftung? Im Vordergrund steht aber der Krieg mit Kalgan. Lord Stettin ist dort nach dem Muli der neue Regent. Auch er hat Pläne zur Stärkung seiner Macht. Sein Ziel ist die erste Stiftung auf Terminus. Und um es vorweg zu nehmen. Lord Stettin verliert einen Krieg inmitten von Menschen die mit besonderen geistigen Fähigkeiten agieren. Sowohl die erste wie auch die zweite Stiftung haben dabei ihre Spitzel in bester Position.

Die erste Stiftung will aber nun endlich herausfinden, wo die Basis der zweiten ist. Seldon sagte es sei auf Stars End. Aber wo ist dieser Planet! Das Team um Dr.Darell rätselt. Kalgan oder Terminus? Es ist aber die Absicht der zweiten Stiftung, ihre Existenz im Bewusstsein der Menschheit wieder zu löschen. Nur so können sie die Geschicke leiten. Wie es Seldon in seinem Plan vor Jahrhunderten vorausgesehen hat. Ein neues Imperium soll entstehen auf der Basis der ersten Stiftung!

Der Schluss der Geschichte? Dr.Darell und sein Team begehen eine schreckliche Tat, in der Annahme, sie hätten nun endlich einen alles beendenden Schlag gegen die zweite Stiftung auf Terminus getan. Denn dort, so lautet die Annahme, sollen die Mitglieder der geheimnisvollen zweiten Stiftung gelebt haben.

für das team fantaster: psychodoc

zur besprechung der trilogie: hier lang

antistar in joe abercrombies racheklingen

Posted in un-known-ster on Oktober 6th, 2018

blugunkel lenkt den super trouper in jedem buch auf  personen, handlungen, motive, zusammenhänge oder andere details im gegenlicht und verleiht in der sparte unknownster den antistarorden

  

der antistar in joe abercrombies klingenserie, racheklingen bd 4

Styrien nennt sich das Land, da sich Söldnertruppen die Köpfe blutig schlagen. Eine seltsame Gefolgschaft hat sich um Monza geschart, die ehemalige Generalin in des Königs Diensten. Ihr angeschlossen hat sich auch Espe, der Nordmann. Er ist ausgezogen um im fernen Styrien einem Traum zu folgen. Dem Traum von besserem Leben. Seine Hoffnungen zerschellen an der rauen Wirklichkeit des Söldnerlebens. Nur widerwillig folgt er seiner Chefin. Aber er ist ein Nordmann. Kein Platz für zweifelhafte Absichten. Er kontrolliert seine Gefühle und legt sein Leben auf den Alter der rauen Wirklichkeit Styriens. Ein wahrer Held! Von denen es ungenannt tausende gibt! In seitentrotters Universum wird er geehrt. Geehrt mit dem Antistarorden!

einhellig das team fantaster

s.kings film the stand im interpretationsmodus

Posted in News on Oktober 1st, 2018

The Stand: Erscheinungsjahr 1994, 2 Disc Set, Länge 345 Minuten, Regie: Mick Garris

Bekanntes Schauspielgesicht ist Gary Sinise der in Forest Gump als Shrimps Fischer an der Seite von Forest auftaucht. Hier mehr zu stand auf wiki.

Stephen Kings EinStand von The Stand

Nach einer Epidemie grossen Aussmasses sind die USA entvölkert. Chaos herrscht in den Städten Amerikas. Der Armee entgleitet die Kontrolle und Überlebende machen sich auf den Weg in ein unsicheres Leben. Sie werden heimgesucht von Träumen die sowohl Gutes wie Böses verheissen. Eine Gruppe macht sich dabei zu Mutter Abigail auf. Einer alten Frau. Sitzend auf ihrer Veranda mitten in einem Maisfeld. Spielt Gitarre und führt Selbstgespräche. Kämpft mit dem Willen Gottes.  Es sammelt sich sodann der Widerstand gegen das Unheil, das sich jenseits der Rockies zusammenbraut, in der neugegründeten freien Zone Boulder, Colorado. Die Warnungen der alten Frau sind nicht unbegründet. Um gegen das fleischgewordene Böse, das sich in diesem Film mit Cowboystiefeln und Jeansjacke zeigt, zu bestehen, braucht es mehr als ein frei gewähltes Komitee und gute Beschlüsse. Es braucht eine Handvoll bereitwilliger Menschen die auch mal über den  eigenen Schatten springen und in ihrer Mission auf eine Hilfe hoffen, die sie im normalen Leben meistens ausser Acht lassen.

The Stand ist ein Film für Interessierte an Literatur. Denn es ist ein Film den man Lesen muss wie ein Buch. Mit viel Zeit, der Film dauert insgesamt mehr als fünf Stunden. Und mit viel Hingabe, denn es lohnt sich Szenen, Handlung und Charaktere konzentriert anzuschauen.

Da sind die nicht wenigen filmischen Sequenzen, die die Todesspur des Virus nachzeichnen. Unterlegt mit einfacher, beinahe fröhlicher Musik. Die Handlung, die einem einfachen wie komplexen Erzählstrang folgt. Der Ausbruch des Virus in einem kalifornischen Militärstützpunkt. Die Verbreitung übers ganze Land. Die Vertuschungsstrategie der Militärs. Die Menge an Charakteren, deren Fäden zu einem Strang zusammengeführt werden müssen. Untermauert mit für Stephen King und seine Bücher und Filme bezeichnenden Horrorelementen. In diesem Film vorhanden aber nicht überstrapaziert. Wenn mal die Fratze von Randall Flagg im Maisfeld auftaucht. Oder er in einer Sekunde mal die Visage ändert.

Wenn Zeit und Musse da sind, empfehle ich vor dem Film schauen das Buch als Lektüre. Sonst bekannte Enttäuschung aufgrund der filmischen Umsetzung wird nicht eintreten. Als absoluter Herr der Ringe Fan, kann ich sogar das Werk in einem Atemzug mit diesem Werk nennen. Wie bei diesem High Fantasy Werk war bei The Stand ein Regiseur am Werk, der es verstanden hat, den Spirit des Buches in rollende Bilder umzuwandeln! Das will was heissen! Sieben Jahre bevor Frodo, der Protagonist von Herr der Ringe, den kostbaren Ring vernichten muss.

Die Darsteller sind sorgfältig und gut ausgewählt. Sie representieren S.Kings Personen auf beinahe perfekte Weise. Man spürt die Geschichten hinter den Personen. Den Werdegang, der sie zu dem gemacht hat was sie sind. Das Erscheinungsbild der verschiedenen Protagonisten spricht von den auf unzähligen Seiten im Buch nachzulesenden Charakteren. Spricht Bände! Augenmerk Tom Cullen. Für den alles Mond ist. Ein einfältiger Junge in dem man viel über die amerikanische Volksseele lesen kann. Augenmerk Larry Underwood. Den aufstrebenden Rockstar mit Hitsingle. Anstatt Glamour wartet der Staub der Strasse. Dies führt zu einem positiven innwändigen Wandel. Was ja nicht so sein muss. Nadine Cross. An ihr kann sich der Beobachter das Hirn zermartern. Warum nur geht sie diesen Weg? Zuletzt, Harold Lauder. Das Gegenteil von Larry Underwood. Gut gestartet und total abgesackt.

Seitentrotters Team empfiehlt darum, Buch und Film als alternative Variante sich mal anzutun. Optimaler Lernwert bei maximaler Unterhaltung sind gebucht. Natürlich nicht in Bezug auf historische Fakten. Aber in Bezug auf ein amerikanisches, zeitgemässes Bild. Und: The Stand als Buch ist vielleicht nicht das bedeutenste Werk von, ja nennen wir ihn Sir, von Sir Stephen King, aber mit mehr als tausend Seiten das umfangreichste Werk.  Und der Film vielleicht nicht der bedeutenste unter den vielen verfilmten Geschichten von Sir Stephen King, aber sicher ein Werk, das die Meinung des Autors ziemlich genau ausdrückt.

sir starkweis für das team fantaster.

 

 

Minibargeschichten. Erlebt von psychodoc! Teil 2. Spiel der Alten!

Posted in psychodocx nebenwort on September 28th, 2018

Minibargeschichten Teil 2: Spiel der Alten!

Alt werden- mit keinem Mittel wird es erfolgreich bekämpft! Nicht mit der Gesundheitsindustrie, noch mit moderner Wissenschaft. Bis heute ist kein wissentlich bedeutender Schlag gelungen. Die Zeit schreitet voran, sie ist nicht zu stoppen. Sie belegt in der Kategorie Unendlichkeit den ersten Rang. Der Mensch ist nicht mit einem Verfallsdatum bedruckt wie die Produkte im Laden, kann aber dem Fortschreiten der Zeit nicht ausweichen. Alterung, dessen sind wir uns bewusst, ist unaufhaltbar. Zeit arbeitet, nagt an unserem menschlichen Organismus.

Trotz dieser hammer-endlich-düsteren Aussichten. Es gibt einen Schimmer Hoffnung. Einen gangbaren Weg im totalen Menschheitsdrama. Da ist eine Sache, da kann der Mensch, da können wir dran arbeiten, und sie bleibt. Es ist unsere Haltung, unsere persönliche Einstellung. Während der Körper kontinuierlich daran arbeitet, sich durch die Zeit von der Welt zu verabschieden, feiert unsere Haltung aufgrund unserer Annahmen ein dauerhaftes Comeback. Was der Mensch in seinem Leben ausgeheckt hat, sei es gut oder böse, hält sich hartnäckig. Alle unsere Entscheidungen sind gut verpackt im Rucksack und begleiten uns durchs Leben. Nicht nur das. Sie führen den Menschen in sein eigenes goldenes Universum. Mit seiner persönlichen Wahrnehmung der Welt. Die Ideen und Annahmen, wurden sie nicht in einer oder mehreren Phasen des Lebens angepasst, dauern bis ins hohe Alter!

Ich war auf rollendem Boden. Tief in Gedanken, das geht auch für einen „Wägelima“, zog ich die Minibar den Gang zwischen den Sitzreihen im Zug entlang. Ich horchte jedoch auf, als ich eine Pensionärin zu ihrem Partner sagen hörte:

„Lass uns einen Cafe nehmen, niemand wird es bemerken!“ Strange, nicht? Das hat sich aber so was von fremd angehört. Diese Frage! Hey Mann, hey Frau! Das war ein sonst nettes altes Päärchen. Denen hätte man keine ungewöhnlichen, gesellschaftstüpierenden Taten angedichtet. Es war ein normales Paar das doch seine Zeit genoss! Warum also mussten sie sich für den stinknormalen Kaffee rechtfertigen? Und vor allem, beim grossen Geist, vor wem?

Mir dämmerte da ein Gedanke. Es musste das Gewissen sein. Das Gewissen musste sich bei Ihnen anfühlen wie eine Bratpfanne, in der man Zwiebeln gebraten hatte, sie nicht reinigte und dann stehen liess. Der blosse Anblick liess den Geruch wieder in die Nase fahren. So musste es sein. Und die lieben zwei Alten hatten Gewissensbisse wegen einem Kaffee. Hat man nach langer Zeit endlich ins greise Stadium gewechselt, sollte dann nicht das Alter der Garant für ein erprobtes standfestes Leben sein? Die Reaktionen, sollten sie nicht irgendwie veredelt sein?

Erleben, Verhalten und Äusserungen unterliegen demnach einer speziellen Dynamik. Und daran ist das Gewissen nicht wenig beteiligt. Es braucht keine besondere Erkenntnis zu sagen, dass alles durch das Leben aufgebaut wird. Dabei kann schon eine Erfahrung im Schulalter für das ganze Leben prägend sein. Kommt dann dazu, dass eine miserable Erfahrung das Wesen des Wurms hat, der sich teilt um in zwei Teilen weiter zu leben. Ein schlechtes Gewissen baut sich auf. Seien es aber eigene Fehler, oder sei es von aussen suggeriert, man kann daran arbeiten, es verändern, ein reines Gewissen erlangen.

Die zwei Menschen im vorgerückten Alter bestellten den Cafe und hatten ein schlechtes Gewissen. Es war ihnen ins Gesicht geschrieben. Situation erkannt, durchdacht und gehandelt. Da half nur die übertrieben flotte Serviceaufwartung meinerseits. „Einen Kaffee bitte? Aber sicher! Creme, Zucker? Oder brauchen Sie zwei? Und probieren sie unbedingt ein Stück von diesem Panetone. Macht dann, Betrag habe ich vergessen, ca Fr.7.-. Und dann wünsche ich Ihnen eine ganz angenehme Reise!“

Komisch! Diesmal hat mich mein Gesülze überzeugt. Sie haben zwar nur den Kaffee genommen, aber ich war richtig froh, mich zu solcher Freundlichkeit durchgerungen zu haben. Und natürlich war da auch wieder ein Vorsatz fürs eigene Leben geformt. An meinem Verhalten wenn immer möglich zu feilen, dass ich in ferner Zukunft meine Bedürfnisse mit reinem Gewissen einfordern kann.

aus psychodoc`s streiferleben

Minibargeschichten! Erlebt von psychodoc!

Posted in psychodocx nebenwort on September 24th, 2018

Minibargeschichten: Teil 1, Zu Befehl!

Es ereignete sich an einem ordinären Tag. Einer jener Tage, die man am liebsten ohne grösseren, persönlichen Herausforderungen verbringen will. Eine Frau forderte mich auf, ihrem extrem nötigen Wunsch nachzukommen. Ein Wort von ihr genügte und meine persönliche Einstellung erfuhr wieder mal eine gründliche Wendung. Und ich war mir sicher, diese Person musste in einem andern Leben enorm wichtig sein. Was sie sagte, fühlte sich eigentlich wie die Krallen eines zweimonatigen Kätzchens auf blanker Haut an.

Ich stand auf rollendem Boden. Blickte das Sitzreihencouloir hinab, in dessen Wagen ich gedachte die Minibar an den Leuten vorbei zu schieben. Eine etwas brüchige Stimme ertönte wie aus dem Nichts hinter mir:“Äxgüsi!“ Ich sah mich um und blickte in die Augen einer etwas älteren Dame. Ergrautes wasserstoffblond und Sonntagsausflug Parfüm. Ja gleich, dachte ich. Denn es war klar, die Dame wollte passieren. Nichts bestellen, oder gar plaudern. Vorbei wollte sie, und zwar plötzlich! Und ohne Kompromisse. Wie sollte das aber so gleich geschehen? Inmitten eines Zugwagens dessen Durchgang nur für die Breite einer Person gebaut war?

Ja, äusserlich schien die Dame ruhig, entspannt. Aber innerlich, das wusste, nein spürte ich, glich ihr Wesen einem streng auf Hochglanz polierten Haushalt. Kein Zuviel, nichts Unnötiges und alles klar durchdacht und geregelt. Nichts chaotisches, planloses! Und das seit Jahrzehnten. Geschickt verbarg das Äussere eine zweckbestimmte Haltung. Auweija! Das eine Wort „Äxgüsi“, hatte mir tüchtig einen Tritt verpasst. Ein messerscharfer Auftritt, ohne dass es ihr wahrscheinlich bewusst war. Ich, der arme Verkäufer in Diensten der Minibargesellschaft Elvetino, stand zwischen ihr und ihrer Freiheit. Sie wollte zur Toilette, und zwar jetzt!

Hätte sie einfach „Weg da!“ gerufen, hätten mir Wort, äussere Erscheinung und innere Haltung unmissverständlich und stimmig den Tarif erklärt. So aber gaben die Persönlichkeitsschichten der Dame ein paradoxes Bild ab. Leicht verstimmt wich ich dieser höheren Gewalt, zog die Minibar zur Aussteigeplattform und liess die Dame passieren. Dann zurück an den Arbeitsplatz. -Kaffee, Cola, Sandwich, Bier-

aus psychodoc`s streiferleben

das königreich der lüfte von stephen hunt auf netartstyle

Posted in netart on September 18th, 2018

 

ein kurzes poem von staff homeranus: über das königreich der lüfte

zwei junge menschen, dampfmänner und agenten; im lande jackals ihrer heimat entrissen; laufen um ihr leben vor verdeckten konkurrenten; der faden des vertrauens völlig gerissen

staff homeranus interpretiert: das buch kalligraph des bischof von titus müller

Posted in buchinterpretationen on September 15th, 2018

Titus Müller/ Titus Müller auf Wiki/ Der Kalligraph des Bischofs/ c 2005 Brunnen Verlag/historischer Roman/ hardfax S. 415

 

One way ticket for a bill due- ein fälliger Wechsel ohne Rückkehr

Ein lateinisches Sprichwort sagt: „de gustibus non est disputandum“! Zu Deutsch, über den Geschmack lässt sich nicht streiten. Der Sinnspruch steht auf einem Balken über einem Holzkochherd, in einem nach alternativen Massstäben umgebauten ehemaligen Bauernhaus. Essen,  Kleidungsstil, Einrichtung und was uns hier interessiert, die Buch Wahl oder die Autorenwahl,  ist also Geschmackssache!

 

Turin im 9. Jahrhundert: Die stolze norditalienische Stadt wird von den Sarazenen bedroht. Dort sucht der junge Germunt Zuflucht vor Bluträchern, und dahin wird auch der streitbare Claudius als neuer Bischof entsandt. Claudius, der die Verehrung von Heiligenbildern und Reliquien als Götzendienst bekämpft, ist selbst in den eigenen Reihen nicht vor Anfeindung sicher. In dieser Situation nimmt er Germunt an seinem Hof auf und lässt ihn in den sieben freien Künsten unterrichten. Germunt gerät in den Bann des Schreibens wie der Liebe und dringt tief in die Geheimnisse der Kalligraphie ein. Eines Tages muss er seine Kunst anwenden, um Leben zuretten. (Klappentext Ausgabe Brunnenverlag)

Der Kalligraph des Bischofs ist eine historische Erzählung, die ich in der Ausgabe des Brunnenverlags gelesen habe. Dabei ist es aber Jahre her, seit die Geschichte meinen Orbit durchflogen hat. Um den Inhalt aufzufrischen und zu verstehen, habe ich auf verschiedene Kritiken, die alle im Internet  zu lesen sind, zurückgegriffen.  Dabei ist ein Bild entstanden, das meine Ansichten über das Rezensionswesen bestätigte.

 

Mein Befund als argumentative These lautet:

Die schriftstellerischen Fähigkeiten eines Poeten und seines Plots können nicht aufgrund von Leserkritiken bestimmt werden. Noch der Gehalt einer erzählerischen Leistung aufgrund einer Rezension bestimmt werden. Daraus folgt die relative Schwierigkeit, die wirkliche Qualität einer abgelieferten Geschichte zu bemessen. Noch mal einer ganz anderen Dynamik folgen die Faktoren, die einem Werk zum Erfolg verhelfen.

Als ich die Kommentare durchforstete, bin ich auf verschiedene Ansichten gestossen. Da gab es die Meinung, die Handlung vermisse den roten Faden. Oder dass das Handlungsmotiv des Protagonisten, Germunts, zu wenig glaubwürdig sei. Sein Verhalten würde nicht wirklich erklärt, das Buch sei darum leichte Unterhaltung und vermisse an Spannung. Fazit dieser Kritiklinie: Die historische Erzählung rund um den Dieb Germunt ist leichte Kost.

Eine andere Stimme sagt, der Autor habe einen humorvollen Schreibstil, die Handlung ansprechend vorangetrieben und die Charakter glaubwürdig in Szene gesetzt. Es sei ein guter Roman, ohne in historischen Romanen übliche Gewaltexzesse und Sexszenen.

Noch eine andere Stimme hebt den historischen Wert hervor. Man lehre etwas über den Bilderstreit, in dem die Kirche Turins im 9.Jahrhundert steckte. Oder etwas über die Fakten zu Gerichtsbarkeit, Medizin und Urkundengestaltung. Schliesslich wandte diese Stimme ein, nur schon die detailliert beschriebene Alpenreise sei es Wert das Buch zu lesen. Sie führte zur Trennung des Protagonisten mit dem alten Leben, und leitete die Wandlung des Diebs Germunt zu einem emsigen Kalligraphen ein.

Dann ist da noch die Stimme, die auf den Gehalt des christlichen Standpunktes hinweist, der Zwangsläufig in einer Geschichte mit diesem Ausmass ein Thema sein muss. Er sei Zitat: „Nebenbei vermittelt und nicht übertrieben.“

 

Daraus folgt ein wichtiger Punkt aus Seitentrotters Manifest:

Eigenlieben in der Beurteilung eines Schunkens sollten wenn immer möglich keinen Eingang in die Kritik eines schriftstellerischen Werkes finden. Sie führen einen interessierten Leser zu irrtümlichen Annahmen.

 

Die Fakten sollen hier an dieser Stelle ein anderes Licht auf den Autoren, und sein Werk werfen. Titus Müller ist unter anderem Träger des im Jahr 2005 erstmals vergebenen C.S.Lewis Preises. Für sein Werk, die Siedler von Vulgata. Zur Erinnerung, C.S. Lewis ist jener Englische Professor, der sich für die Narnia – Welt verantwortlich zeichnet und der mit J.R.R. Tolkien  in Verbindung gebracht wird.

Dann hat sein Debutroman eine Erfolgsgeschichte aufzuweisen. Nach der erstmaligen Verwertung des Skripts durch den Aufbauverlag im Jahr 2002, erwarb sich im Jahr 2005 der Brunnenverlag die Lizenzrechte. Dem nicht genug! Die Geschichte um Germunt, den Dieb von jenseits der Alpen, findet durch den Heyne Verlag im Jahr 2016 eine Neuverarbeitung mit neuem Cover.

Zu guter Letzt ist zu sagen, das Buch hat Eingang gefunden auf der Internet Seite von Geschichte-im-Roman.de. Ein Netzdokument auf dem nur Plots erscheinen, die in ihren Ausführungen einen Lernwert aufweisen. In diesem Fall historische Romane und andere Zeitdokumente, die durch ihre leichte Lektüre historische Fakten in eine fiktive Geschichte einbinden.

 

Seitentrotter kommentiert darum kompromisslos, das Buch ist ein Muss für Lesebegeisterte an historischen Zusammenhängen.  Die Hände davon lassen sollen aber jene, die vom verarbeiteten Stoff ein Zuviel an wohlausgeklügeltem Spannungsbogen erwarten. Historisch Interessierte werden aber nicht enttäuscht werden. Denn Titus Müller hat vor allem eins verstanden. Und das ist jener nicht zu leicht zu gewichtende Umstand, den Leser durch seine dichterische Leistung mit zunehmen. Mitzunehmen auf eine Reise durch das Turin des 9.Jahrhunderts!

 

für das team fantaster: ihr staff homeranus

 

der kalligraph des bischofs von t.müller auf netart

Posted in netart on September 15th, 2018

das buch auf adventist bookcenter

titusmüller und der kalligraph im kultladen

Posted in kultladen on September 15th, 2018

der kalligraph des bischofs von titus müller auf geschichte im roman

i.asimovs psychohistoriker buch drei: die zweite stiftung teil eins- die suche des mutanten

Posted in buchinterpretationen on September 13th, 2018

Isaac Asimov/ Asimov auf Planet Wiki/ die Psychohistoriker, c Bastei Lübbe 2000, TB Ausgabe Band 28 322, 1.Auflage/ Asimovs berühmte Fountation-Trilogie in einem Band/ Lübbe Reihe: Bibliothek der phantastischen Literatur, Herausgeber Stefan Bauer/ Interpretation Buch eins: die Stiftung/interpretation Buch 2 Teil 1: Stiftung und Imperium- der General/ interpretation Buch 2  Teil 2- der Mutant/ unten Buch drei: die Zweite Stiftung- Teil 1, die Suche des Mutanten, S.97/ folgt  Teil 2, die Suche der Stiftung/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: Foundation, Foundation and Empire, Second Foundation/ ins Deutsche übertragen von Barbara Heidkamp/ ganze Trilogie hardfax S.887

 

 

BestSeller- auf dem Soft SF Teller

Isaac Asimov hat im zweiten Teil des zweiten Buches der Psychohistorie ganze Sache gemacht. Er schickte die erste Stiftung in den Abgrund. Das Imperium war Geschichte und die Galaxis strebte einem unsicheren Finale entgegen. Der als Muli aufgestiegene Eroberer, ein Mutant, hält die Fäden zum Glück oder Unglück eines ganzen Planetensystem in seinen Händen. Nächste Hürde? Er muss die von Seldon gegründete zweite Stiftung besiegen, von der man sagt, sie hätten geistig übermenschliche Fähigkeiten!

Buch III, die zweite Stiftung, Teil eins: Die Suche des Mutanten

Nicht immer in inniger Einigkeit, aber immer nach Plan, zumindest so wie es der grosse Psychohistoriker Harry Seldon prophezeit hat, legen nacheinander die Enzyklopädisten, die Bürgermeister und die Händler das Fundament für die Neugründung des Imperiums.-

Dann kam der Muli. Ein unansehnlicher Emporkömmling vom Planeten Kalgan. Durch seine besonderen geistigen Fähigkeiten manipuliert er die wichtigsten Entscheidungsträger der Stiftung und bringt sie auf seine Seite. Nun ist nicht nur das Imperium Geschichte, auch der Plan Harry Seldons, mit der Stiftung eine neue Friedensherrschaft zu gründen, scheint missglückt zu sein. Aber auch der Emporkömmling Muli hat von der zweiten Stiftung vernommen. Am Ende seines ersten Eroberungszuges, stösst er beinahe auf Informationen über die zweite Stiftung. Niemand hat bisher Kenntnis von dessen Lage. In den Archiven von Trantor stirbt der letzte Tech-Mann der alten Garde, bevor der Muli das Geheimnis aus ihm rausholen kann.

So startet er seine eigene Mission. Er setzt auf Bail Channis, der sich an seinem Hof in Kalgan bewährt hat, und auf seinen General, den Konvertiten Han Pritcher. Es scheint, das Bail eine Ahnung hat, wohin die Reise gehen soll. Nach einem Planeten, der geschickt in einem Nebel versteckt ist, dem Pelots-Nebel. Die beiden landen schliesslich auf Rossem, einem Nebenplaneten von Tazenda, wo die zweite Stiftung ihren Sitz haben soll. Der Muli weiss, die Leute der zweiten Stiftung haben wie er geistige Fähigkeiten. Als die Kontrahenten sich begegnen, läuft der Showdown für normal sterbliche auf zu hohem Niveau. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, wer seine Absichten vor dem geistigen Auge des andern besser verbergen konnte. Der Muli zum Beispiel hat das Spiel von Bail Channis durchschaut und glaubt sich im Vorteil. Er ist den beiden heimlich gefolgt. Die Leute der zweiten Stiftung hingegen wieder, hatten den Plan, den Muli aus seiner Welt zu locken. Um ihn zu Gesicht zu bekommen und so in einem günstigen Moment auf ihn einzuwirken. Als das Kräftemessen vorbei ist, stoppt der Muli seine Eroberungspläne. Er scheint verändert und weiss nicht mehr was passiert ist. Der Plan der zweiten Stiftung scheint, trotz einiger Fehltritte, aufgegangen zu sein!

für das team fantaster: psychodoc

zur besprechung der trilogie: hier lang