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von der erde zum mond

Jules Verne: Von der Erde zum Mond/Originaltitel 1867 bei J.Hetzel, Paris: De la terre al la lune/Erstausgabe dieser Neuübersetzung: Diogenes Verlag 1966/veröffentlicht als Diogenes Taschenbuch 1976/übersetzt von William Matheson/Illustrationen von: de Montaut/ hardfax S.300/ das astrolexikon nimmt sich der weiterführenden reise um den mond an

Mit einem nervenden Quitschton als Beigabe ging die Einstiegsluke auf. Ein weisseingepackter Kopf mit Glasscheibe lugte vorsichtig über den Rand. Zögerlich wendete die Gestalt den Kopf von der einen zur andern Seite. Nichts als graue nebelverhangene Ödnis weit und breit. Es machte den Anschein, als erschiene im nächsten Augenblick eine übergrosse Hand und benütze den Kopf als Startknopf für ein intergalaktisches Spiel. Und für die Spanne eines Augenzwinkerns flashte das Startintro eines Spaceballergames mein Gehirn. Als hätte der Mann im Raumanzug eine unwirkliche Bedrohung gespührt, verschand der Kopf plötzlich aus der Luke. Eine Weile stand nun das seltsame  Gefährt wie verlassen da. Nichts geschah.

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Dies und weitere merkwürdige oder auch denkwürdige Handlungen wären geschehen, wenn Verne seine schriftstellerische Mission von der Reise zum Mond, mit der Landung auf dem Mond abgeschlossen hätte.  Der Gun Club hätte eine weitere Ehrung seines ruhmreichen Bestehens einstreichen können. So aber landete das Projektil im noch nicht existierenden Raumschrott der Mondumlaufbahn. Nach genauen Berechnungen hatten Barbicane und sein Sekretär, J.T.Maston, die neunhundert Fuss lange Columbiade, in Tampas Town Florida zum Abschuss gebracht. Nach exakt drei Tagen, dreizehn Stunden, dreizehn Minuten und zwanzig Sekunden endete die Reise in der Umlaufbahn des Erdtrabanten. Präsident Barbicane, Captain Nicolls und der französische Abenteurer Ardan,  konnten nun nichts anderes tun, als die Erde und den Mond gleichfalls als Kugel zu betrachten. Gemeinsam hatten sie das für sie konstruierte Projektil bestiegen. Atmeten gemeinsam den Rest an verbliebenem Sauerstoff. Erneuerten den Sauerstoff durch kaustisches Kali. Beobachtet wurden sie dabei durch J.T.Maston, den Sekretär des Gun Club. Auf dem höchst möglichen Punkt des Felsengebirges hatten sie eine Sternwarte eingerichtet. Von dort beobachtete Maston die Bewegungen der Kapsel. Maston glaubte an seinen Präsidenten. Barbicane würde eine Möglichkeit finden, der Mondumlaufbahn zu fliehen. Und er Maston, würde nicht weichen, bis er dies würde beobachten können…

jh

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