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lunatico

Isaac Asimov: Lunatico, oder die nächste Welt/ ungekürzte Lizenzausgabe für den Buchclub Ex Libris Zürich 1974/ gesammtdeutsche Rechte bei Scherz Verlag Bern und München/ Titel des Originals: The Gods Themselves/ aus  dem amerikanischen von Thomas Schlück/ Copyright Isaac Asimov 1972/ hardfax S. 318

Gemächlich schlenderte Ben zum nächsten Rendezvous mit Selene.  Bilder seiner terrestrischen Herkunft brachte die Vergangenheit ins Bewusstsein. Während Ben versuchte, seinen Gang der minderen Anziehungskraft des Mondes anzupassen, blockten Szenen der gescheiterten wissenschaftlichen Laufbahn seinen neu gewonnenen Tatendrang. Um einer Erfindung Vorschub zu leisten, hatte man ihn beiseite gestellt. Ein Wissenschaftler hatte den Erfolg eingeheimst, der mit den der Errungenschaft zugrunde liegenden Berechnungen nichts zu tun hatte. Aus einem Parauniversum waren die mathematischen Erkenntnisse zur Erde gelangt. Der Erfolg, den die Umsetzungen der Pläne aus dem Parauniversum brachte, wurde Hallam zugeschrieben. Hallam, der im Rufe stand, Ehrgeiz vor wissenschaftliche Erkenntnis zu setzen. Hallam, der verhinderte, dass Ben in zwei Punkten das Projekt der Elektronenpumpe bekämpfte.  Hallam, der persönliche Ziele vor die Sicherheit der Menschheit setzte, und nicht wahrhaben wollte, dass durch den Verlust an Elektronen das Universum aus dem Gleichgewicht kam. Langsam verlor die Sonne an Energie, an Wärme. In vierhunderttausend Kilometern Entfernung rollte nun Ben mit Hilfe von Selene, der Touristenführerin, die Vergangenheit neu auf. Er würde Hallam den Rest geben. Die Mängel der Erfindung der Elektronenpumpe an die Öffentlichkeit bringen, sie der Menscheit beweisen. Kein geltungssüchtiger Wissenschaftler würde ihn dabei stoppen. Ben war auf dem Mond. Und hier würde er auch bleiben.

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Terra/ Para/ Luna

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