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die oger

der herr der oger

Stephan Russbült/ die Oger Bd.1/ Bastei Lübbe c 2008, 2.Auflage 2009/ Titelillustration von Oleg Korsch/ Anhänge: Karte Nelbors/ Softfax S.494/ auf blogunkels netart/ interpretiert von blugunkel

das buch oger krieg und frieden in nelbor blogsterblut

Es war der zwiespältige Charakter des Käpt`n, der die Verfolgung der Sturmwind zur Todesfahrt machte. Unelgh Derring hatte vom Hafenmeister einen klaren Auftrag bekommen. Die Stumwind sollte samt Ladung und Mannschaft auf den Grund des Meeres gesetzt werden. Sofort hatte der Käpt`n seine Mannen zusammengetrommelt, hatte seine Schebeke, die Seestern auf Kurs gesetzt. Während die Sturmwind noch rätselte wer ihnen folgte, rückte die Seestern Käpt`n Unelgh Derrings immer näher. Der ungewohnte Tiefgang der Sturmwind fiel ihm ins Auge. Seine Habgier war geweckt, er musste in Erfahrung bringen, was den Bauch der Sturmwind so tief in die See drückte. Es roch nach einer wertvollen Ladung. Derring änderte seine Befehle, liess seine Ballisten nicht auf den Rumpf der Sturmwind ausrichten, nahm die Masten ins Visier. Mit seinem Katapult schmetterte er zusätzlich eine Ladung spitziger Eisenstücke aufs gegnerische Schiff. Käpt`n Londor der Sturmwind gab daraufhin klein bei. Londor musste die Ladung an Derring abtreten und wurde mit seiner Mannschaft auf die Beiboote entlassen. So hatten denn Derrings Mannen ihr Ziel erreicht. Gespannt richtete sich ihre Aufmerksamkeit der Schiffsladung zu. Mit einem lauten Krachen flogen die Schiffslucken auf. Heraus stürmten ein Kriegsoger nach dem andern. Aus den tiefen des Laderaums ergoss sich Tod und Verderben. Die Kriegsoger fackelten nicht lange, schickten den habgierigen Käpt`n und seine Piraten ins Jenseits. Anstatt eines dicken Beutels voll Gold vom Hafenmeister und einer weiteren seicht fröhlichen Nacht in Sandleg, erntete Derring den Tod, an den Masten geheftet mit von einem riesigen Oger geworfenen Anker. Londor und seine Mannen bemannten wieder ihr Schiff, die Schebeke überliessen sie dem Meer. Die Kriegsoger stiegen wieder in den Schiffsbauch. Von weit her waren sie gekommen um auf geheimen Wegen ihre Ältesten aufzusuchen. Die Schlacht auf See war für sie ein kleines Zwischenspiel. Wegen kommendem Unheil, das das Land Nelbor zu verschlingen drohte, waren sie ausgezogen Rat zu finden.

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weiter geht die Reise mit Bd.2: der Rubin der Oger und Bd.3: blutiger Winter

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