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Mit Band eins der Anhalterserie bin ich in die Welt von Douglas Adams eingestiegen. Wie es sich gehört habe ich mich zuerst stundenlang mit dem Plot herumgeschlagen, bevor ich die bewegten Bilder habe sprechen lassen. Der Leser begiebt sich auf eine humorvolle Reise. Wenn und aber werden durch kultige Möglichkeitstheorien beiseite geschoben. Die Erde wird kurzerhand weggesprengt, das Raumschiff des Präsidenten nennt sich Herz aus Gold und Marvin der Roboter leidet unter einer emotionalen Persönlichkeitsstörung. Handlich ist also nicht nur das Handtuch des Anhalters, sondern auch die ideenreiche Schreibweise des Sir Douglas. Ein parodistischer SF Genuss und das Beste was die Erzählung zu bieten hat und wird darum von blugunkel ausgezeichnet.

Der Film ist eine angepasste Umsetzung des parodistischen Inhalts mit den üblichen von einem Drehbuch Schreiber vorgenommenen Änderungen. Absolut originell, unterhaltsam und mit einigen die Lachnerven reizenden Actions und Dialogen. Als orginellste Szene nenne ich den Besuch am Anfang des Films im Restaurant. Ford Prefect gibt vor dem Untergang ein Bier aus. Das Bier soll dem Anhalter und seinem Gast den Übertritt erleichtern und den andern Anwesenden den Untergang verschönern. Vielleicht nicht die unpassenste aber eine Änderung ist die Art und Weise wie Ford und Dent ins vogonische Raumschiff kommen. Nämlich per Stab im Buch und per Ring im Film. Dafür wird der Fan der Serie an anderer Stelle durch die bildliche Herleitung des Unwarscheinlichkeitsdrive überrascht. Einem genussvollen und genauen Beobachter bieten sich durch den ganzen Film originelle und kultige Details an. Essnische, Toastmesser  und Handtuch sind nur einige davon. Am Schluss gewährt der Film den finalen Blick in das Atelier eines Weltenbauers. Absolut genial erdacht.

joho

 

 

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