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Interpretation von J.R.R.Tolkiens Beren und Luthien

Posted in buchinterpretationen on Februar 3rd, 2018

J.R.R.Tolkien/ Tolkiens Wiki/ Beren und Luthien/ Tolkien auf wiki/ c Hobbit Presse 2017/ Übersetzungen aus dem Englischen von Hans-Ulrich Möhring, Helmut W.Pesch/ Illustrationen von Alan Lee/ Anhänge: Glossar, Namensverzeichnis/ S. 304

  

Leben und Lieben in Feindesland

Die Geschichte von Beren und Luthien ist die bis anhin letzte Veröffentlichung  in Buchform aus dem schriftlichen Nachlass von Sprachprofessor J.R.R.Tolkien. Zusammengestellt von seinem Sohn Christopher Tolkien. Für diese Ausgabe hat Christopher Tolkien die Geschichte aus verschiedenen Textfragmenten zusammengesetzt. Sie ist in vereinfachter Form im Silmarillion und in Band drei des Buches der verschollenen Geschichten zu finden. Die persönliche Widmung an Christopher Tolkiens zweite Frau Baillie zeigt den Stellenwert von Beren und Luthien im Gesammtwerk seines Vaters. Die tragische Liebesgeschichte ist eines der wichtigsten Werke des verstorbenen Professors.

In der Geschichte führt der Weg von Beren, Sohn Egnors von Dor-Lomin jenseits der Eisenberge, nach dem Waldreich des Elbenfürsten Tinwelint. Dort in Artanor schaut Beren auf einer Lichtung im Wald die anmutigen Tänze Luthiens zur Spielmanns Weise von Bruder Dairon. Nicht lange Zeit vergeht, und der heimliche Beobachter wird von Luthien bemerkt, die sich auch gleich in den Waldäufer aus dem Norden verliebt. Das einzige Problem? Ihr Vater ist ein von düsteren Gedanken beherrschter Waldelb. Für sich und die Seinen sieht er nur eines. Schutz nach Aussen gegen alles Fremde. Bei der Vorstellung vor dem Thron muss Beren zu einer Heldentat greifen um seine Liebe für Luthien zu beweisen. Um sein Anspruch auf dieses herrliche Elfenmädchen zu zementieren schwört er nicht mehr vor Tinwelint zu erscheinen, es sei denn er habe einen Silmarill aus der Krone des gefürchteten Gewaltherrschers Melkor mit dabei. Mit dabei, um dieses Juwel dem Herrscher der Waldelben als Beweis seiner Liebe zu übergeben.

Beren wagt dieses Meisterstück. Und wie es kommen muss, entzieht sich auch Luthien durch ihre Schlauheit schon bald der Bewachung durch ihren Vater und macht sich auf eigene Faust auf, ihrem Geliebten beizustehen. Mit Hilfe von Huan, einem mächtigen Vertreter der Hunderasse, erfährt sie wie es Beren ergangen ist. Er ist in die Fänge von Tevildo, dem Katzenchef geraten. Sie hört auf den Rat Huans und kann ihn befreien. Durch erneute List gelingt es einen Silmarill von der Krone zu ergattern. Das Problem diesmal? Der Wolf Karkaras, Türwächter in Angband erspürt die List, bringt den Silmaril auf seine Weise in Besitz. Zurück in Artanor erscheint Beren mit leerer Hand, er hat nur noch eine, vor dem Thron des mächtigen Waldelben. Noch einmal macht sich Beren auf. Diesmal in Begleitung des Elbenkriegers Mablung und Huan. Ihre Jagd gilt Karkaras, der in Besitz dieses Juwels wie verrückt durch die Wälder jagt. Die Geschichte nimmt mit dem Tode Berens ein tragisches Ende. Der Silmaril geht aber in die Hände Tinwelints. Der Beweis der Liebe ist vollbracht.

Hier folgt dann auch die Kritik.