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Archive for the 'FaxPressSpez' Category

faxpressspez zu könig auf camelot band 1 und 2

Posted in FaxPressSpez on Juli 12th, 2017

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blogunkels green power  camelots könig die erste

das softfax könig auf camelot von t.g.white, band eins und zwei im netartstyle und die interpretation von band eins in der edition von hobbitpresse aus dem jahr 96

Der Kommentar zu einem Buch solchen Formats muss für einen Büchernarr lobend ausfallen. Ein absolutes Sammlerstück und hat man eins in der Hand, legt man jüngere Editionen, wie die aus dem Jahr 96 von Hobbit Presse, gerne beiseite. Auch die Vorliegende ist von Hobbit Presse und im Jahr 78 erschienen. Es ist ein Softfax, also ein Taschenbuch, mit Kartonhülle. Die Angaben zum Buch sind mit sehenswerten Bildern umrahmt. Schlägt man die Seiten bis zum ersten Kapitel um, wähnt man sich in ein Archiv versetzt, in den Händen ein Buch, das endlich wichtiges und wissenschaftliches über den Sagenkönig Artus preisgibt. Es umweben einem die Worte, rücken den Leseplatz ins England zur Zeit der Tafelrunde. Und in eine Zeit, da Merlin die Fäden zog. Für jeden Fan von den Legenden um den Sagenkönig, diese Lektüre gehört dazu.

jh

 

faxpressspez zu g.orwells 1984

Posted in FaxPressSpez on Januar 13th, 2017

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blogunkels green power 1984

das spezielle format des hardfax 1984

Das Hardfax 1984 ist 11,5 cm breit und 17 cm hoch. Somit ist es kleiner als ein herkömmliches Fax mit den Massen 13 und 21cm.  Hält man es in den Händen, wähnt man sich definitiv im England vor 1984. Orwells Visionen, wenn Big Brother dauernd zuschaut, der Staat per Televisor das Leben kontrolliert, steigen als düstere Vorahnungen wie ein einschüchternder Duft auf. Aus den tiefen der Seele dringt dann die Frage, was bedeutet es in einer unterdrückenden Staatsform zu leben? Was bedeutet es in der heutigen Zeit? Orwell beschäftigte das Aufkommen des Mediums Fernsehen. Tja, er hat recht, der Fortschritt hat seine Tücken. Internet is now watching us. Noch im Guten.- Also die Botschaft von 1984 ist ein Weckruf: Altdenker fasst euch! Wiedersteht den Zwängen der Zeit. Seid freie Menschen. Und so als Fazit gesagt: Bücher sind nicht nur Unterhaltung, es muss knallen, etwas bewegen. Das geschriebene Wort ist die Kraft, die uns lebendig hält.

joho

 

ein faxpress zu donalds weihnachten

Posted in FaxPressSpez on Dezember 7th, 2016

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blogunkels spacetrip  donaldstyle

donalds weihnachten in ltb sonderband 15, 2009, mit dem titel: frohes fest in entenhausen

Bald heisst es wieder Türe auf wenn das Glöcklein schlägt und herein mit den Kindern und verträumten Augen. In trautem Heim steht in der Stube der geschmückte Baum. Er steht auf schön dekorierter Unterlage umgeben von vielen Geschenken. Die Luft angereichert mit feinen Guetzli-, Kaffe- und Bratendüften. Froh schallt das Gelächter jener, die endlich wieder Zeit für die Familie haben.

Jedes Jahr steht Weihnachten vor der Tür. Für viele ein Freudenfest für andere ein Höllennest. Darum muss ich in diesem faxpress sagen, auch Donald hatte fragen. Zur besten Zeit entführt ins All, war die Weihnachtszeit eine Qual. Während er draussen war am streiten, seine Familie das Fest liess bereiten. Unverhofft eine Wendung erfährt, was in seinen Träumen längst verjährt. Einen Big Point für Donald die glücklose Ente, das Ende der Geschichte eine fette Pointe.

Einen Donald in die Hand zu nehmen- oder wenn man so sagen will, einen Dagobert oder wen man da bevorzugt- ist darum nicht die letzte Stufe vor geistiger Umnachtung. Einen Donald in die Hand zu nehmen ist der Schrei der Seele die harten Bandagen des Lebens zu lockern und eine Schicht Humor rüber zu ziehen. Das macht einen Comic aus, satirisch komische Überspitzung widriger Lebensumstände. Ein Comic, oder in diesem Fall eben ein Donald, ist ein Geschenk an das Leben. Ein Geschenk, das für jeden unter jenem Baum, in der duftenden Stube liegt, bereit abzuholen und einzutauchen. Die ansonsten dunklen Festtage zu erheitern.

jh

 

faxpressspez zu b.jacques kampf der gefährten

Posted in FaxPressSpez on Oktober 14th, 2016

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blogunkel goes cyberspace  dachslord

brian jacques redwall geschichten; bd 8 kampf der gefährten

Redwall Geschichten sprechen durch ein farbenfrohes Cover an. In einen roten Umhang gehüllt, hält in Band acht ein Dachs in der rechten einen keulenähnlichen Stab, auf dem ausgestreckten linken Arm krallt sich mit offenen Flügeln ein Falke fest. Animal Fantasy für Kinder in Grossformat! Abenteuergeschichten die im Kontrast zum Alltag stehn. Ein farbenfrohes Cover!

Es erinnert an die Buckdeckel die uns Karl May lieferte. In Winnetou Band eins der Häuptling in weissem Wildleder vor blauem Himmel. Mays Cover hatten Menschen in emotionsgeladener Aktion im Zentrum, die uns von möglichen Handlungen in einer fernen Welt erzählten. Man sagt, dass jede Generation seine eigene geistige Zeitströmung hat. Als Karl May lebte, sehnten sich viele hart arbeitende Europäer nach einem besseren Leben in einer fernen Welt. Mays Romane fütterten den Westen mit menschlichen Schicksalen. Ein Volltreffer. Brian Jacques erfüllte den Wunsch der Kinder und Jugendlichen mit fantasievollen Tiergeschichten im High Fantasy Format.

Es stellt sich nun die Frage, nach was denn nun ein Teenager, ein junger Erwachsener, heute sucht? Besieht man sich in Buchläden die Regale für altersgemässe Literatur, kommt man zu einem etwas diffusen Ergebnis. Auf den Buchrücken und Deckeln fehlt meist jede Farbe. Es herrscht ein düsterer Grundton. Wenn Farben auftreten, dann eher blass. Abbildungen lassen unheimliches in einer jenseitigen Welt erahnen. Vergebens sucht man nach einem Farbtupfer. Geschichten müssen etwas vom Jenseits präsentieren, eine Kraft, eine Gabe, die man in der längst durch Computertechnik zusammengerückten Welt nicht mehr findet. Eine Geschichte ist nicht mehr passend, wenn sie bloss in einem fernen Land spielt, das gibt es heute ja praktisch auch nicht mehr. Eine Geschichte ist nicht mehr passend, wenn sie fantasievoll ist, aber nur Menschen oder Tiere darstellt. Eine Geschichte für junge Menschen ist vor allem dann passend, wenn sie düster ist und einen Schuss jenseitige Romantik verströmt . Da hat sich unsere Wissenschaft orientierte Gesellschaft verrechnet. Denn es scheint, dass sich die Jugend nicht mehr mit irdischem abspeisen lässt, im Gegenteil wissen will, wie es jenseits der Wirklichkeitsgrenze aussieht. Das stimmt auf jedenfall für Kinder und Jugendliche, die sich für altersgemässe Literatur interessieren.

joho

 

faxpressspez zu unendliche geschichte

Posted in FaxPressSpez on September 10th, 2016

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blogunkels green power  neverendingstory

die würdigung des hardfaxes unendliche geschichte  von m.ende

Das Hardfax die unendliche Geschichte hat meinen Orbit an einem gewöhnlichen Tag betreten. Gefunden in einem muffigen, tageslichtlosen Keller, den ich in mittelmässiger Mode betreten hatte. Entfernt man die Schutzhülle kommt ein rotes Hardcover zum Vorschein. Die mit Stoff bezogenen Deckel und der Buchrücken zeigen vorne das Siegel der unendlichen Geschichte, auf dem Rücken den Namen des Autors und hinten ein leeres Siegel. Das Siegel besteht aus zwei sich in das Ende beissende Schlangen mit dem Titel in der Mitte. Und wie gesagt ist das Siegel auf dem hinteren Deckel leer. Die Zeilen sind in grüner und roter Farbe. Unzählige Illustrationen vertiefen die Geschichte.  Von der ersten Berührung bis zum letzten gelesenen Zeichen wähnt man sich in die Geschichte einbezogen. Die Phantasie hat sich mittels der unendlichen Geschichte im eigenen Leben angemeldet. Plötzlich fühlt man sich in der wohl normierten Welt fehl am Platz. Die Welt Phantasiens bröckelt, wenn uns nichts neues, origenelles mehr einfällt. Michael Ende hat nicht umsonst eine unendliche Geschichte geschrieben. So bleibt eben noch unendlich viel Platz um das leere Siegel auf der Buchrückseite zu füllen, mit der eigenen Geschichte.

jh

 

faxpressspez zu yankee aus connecticut an könig artus`hof

Posted in FaxPressSpez on Juni 2nd, 2016

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blogunkel edelfaxe yankeemorganbuch

ein faxpressspezial zu twains yankee aus connecticut

Dieses Blog widmet sich Büchern. Neben ein paar Krimis, Zeitgeschichten und SF Storys kommen vor allem High Fantasy Geschichten zum Zug. Es wechseln sich Hard- und Softfaxe ebenso ab, wie Comics und Geschichten im Klatschheftliformat. Mark Twains Yankee aus Connecticut ist ein Hard Fax von eigenem Format. Entgegen der Wiki Meinung, es sei eine satirische SF Geschichte, teile ich, Starkweis, das Buch in die Untergruppe  pseudohistorische Fantasy, ein. Es ist 21 cm hoch und 12 cm breit. Die Tiefe ergibt sich natürlich aus Anzahl Seiten, nämlich 359, was eine mit den Deckeln ca 3 cm Tiefe ausmacht. Die von Twain im Jahre 1889 verfasste Geschichte wurde von Klett Cotta in einer Fantasy Sonderedition herausgegeben. Die erste Ausgabe allerdings kam nicht von Klett Cotta, sondern vom Österreichischen Stein Verlag in Wien. Dasselbe Format weist auch eine Fantasy Geschichte aus dem Jahre 1924 aus. Es ist die Geschichte der Königstochter aus Elfenland von Lord Dunsany.  Ein eigenes Format haben auch die May Schriften. Man kann seine grünen Stoffeinbände durchaus das Mayformat nennen. Ansonsten sind vor allem neue High Fantasy Hardfaxe im gebräuchlichen Format erhältlich. Eine Schrift vergangener Tage, vor allem eine High Fantasy Schrift, in ungewönlicher Ausgestaltung in Händen zu halten, ist natürlich das Goldstück in der Erde. Für jhome.ch hat starkweis nachgehakt.

jh

der faxpressSpez zu ardistan und dschinnistan bd 2

Posted in FaxPressSpez on April 27th, 2016

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blogunkels green power  mays empor philo

ein spez zu einem speziellen buch: ardistan und dschinnistan bd 2

Einen Artikel über May zu schreiben ist immer speziell. Einen Beitrag über einen seiner insgesamt vierundneunzig Bände zu verfassen, jederzeit etwas besonderes. May Fans wissen, die Editionen Buchformate und Erscheinungsformen seiner Werke sind wie ein Schatz im Acker. Man meint den Überblick zu haben um dann bloss wieder in einem Antiquariat über die nächste Perle zu stolpern. Neben den schönen und speziellen Drucke seiner gesammelten Werke, gibt es natürlich auch die etwas billigeren Taschenbuchausgaben. Ardistan und Dschinnistan habe ich in der Ausgabe vom Manfred Pawlak Verlag, erschienen 1983, gelesen (rote Bände). Am bekanntesten sind natürlich die grünen Einbände im Mayformat. Winnetou 3 gibts bei Oetinger im jugendgerechten, aktuellen Format. So kann May über die Zeit bestehen. Zumindest was die Vielzahl der Buchformate betrifft. Jeder Buchnarr wird bestätigen- ein Lieblingsbuch in einer andern Form zu finden, ist und bleibt der Siegespreis. May hat seine Zeit bewegt. Spuren, die er so genau in der Savanne zu finden wusste, führen bis ins 21. Jahrhundert.

jh

faxpressspez zu geometrie einer ehe

Posted in FaxPressSpez on Februar 15th, 2016

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blogunkels steintafel  geometriebuch

das spezial zu einem hardfax, dem geometrie einer ehefax

Ich hatte das Buch aus einer Ablage in einem öffentlichen Raum gegriffen. Der Buchdeckel suggerierte mir die Abhandlung der Ehe in klar definiertem, psychologischem Prosa. Der Geruch von komplizierten zwischenmenschlichen Beziehungen war mir in die Nase gestiegen. Die Neigung eines Büchernarrs, ein Buch ohne gross Nachzudenken mitzunehmen (es war ein Schild darüber: Gratis zum mitnehmen), hatte gesiegt. Das Buch landete, entgegen meiner sonstigen Vorliebe für Fantasie und Scince Fiction Literatur in meiner Sammlung und wurde sogar gelesen. Es wirft ein mattes Licht auf eine gescheiterte Persönlichkeit nach dem zweiten Weltkrieg. Der Autor kommt nun auf die „einmal gelesen genügt Liste“ und ich bleibe doch lieber bei den High Fantasy Geschichten. Aber eben, sehe ich wieder einmal ein Buch aus der weiten Welt der Belletristik, das es schafft auf den ersten Blick zu fesseln, so landet es wieder in meinem Orbit.

joho

der shogun faxpressspez

Posted in FaxPressSpez on Dezember 2nd, 2015

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blogunkels green power  japan an der kehrtwende

ein gepresstes shogunfax und sein eindruck

Vergessen ist der Weg des Shogunfaxes in johos Vestibül. Nach nunmehr vierzig Jahren nach seinem Erscheinen hat es seinen Geruch eingebüsst. Mit über tausend Seiten ist es jedoch ein eindrückliches Dokument japanischer Geschichte. Ein Kilo gedruckter Worte, die den Leser in eine dem Westen konträre Kultur entführen. Japanische Kampfkunst, Sitte und Weise – bevor Musketenregimente den Krieg veränderten – verwandeln deinen Leseraum. Er wird zur Bühne zweier sich reibender Kulturen. Die dem dunklen Mittelalter entsprungenen Seefahrer treffen auf eine straff organisierte, reinliche japanische Standesgesellschaft. Leben ist immer eine Säbelbreite vom Tod entfernt, das Gesicht nicht zu verlieren eine Ehrenfrage und die Herrschaft durch ständige Intrigen gefährdet. So wird der Hardfax schwerer und schwerer und füllt deinen Geistesorbit mit dem Wissen um den Niedergang einer Gesellschaft. Aber das Buch – das man den Roman Japans nennt – hat somit seinen Auftrag erfüllt. Über einen längeren Zeitraum hat es deine Stube in eine immens wichtige und gelehrte Studierecke verwandelt. Die Taten Blackthornes  – des Hauptpiloten des englischen Handelsschiffes – haften an deinem Herzen. Clavels Plot hat es geschafft, der Leser ist nun ein eingefleischter Japaner.

eine ausgabe bei historische romane.info

joho

 

faxpressspez zu dollar fiesta

Posted in FaxPressSpez on November 25th, 2015

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blogunkels erdentrip  knebel

knebel flechters dollar fiesta in johos sparte FaxPressSpez

Ich fischte Dollar Fiesta aus einer Ablage in einem öffentlichen Raum. Darüber hängte ein Schildchen, Gratis, zum mitnehmen. Von spontaner Entscheidungsfreudigkeit erfasst, packte ich das Buch in meine Tasche. Es ist ein klassisches, mit Leinengewebe bezogenes Hardfax. Der Buchblock ist oben vergilbt und riecht nach jahrelangem Herumliegen in einem schlecht durchlüfteten Raum. Ansonsten ist es gut beieiander, man könnte es gegen die Wand werfen. Schlägt man den Frontdeckel zurück, fällt einem der fette Schwarzdruck des Titels auf. Dollar Fiesta ist dort zu lesen und man fühlt sich, als hielte man einen schwarz-weiss Protestslogan der siebziger Jahre in Händen. Geld rettet dein Leben, oder so ähnlich. Der erste Eindruck hat gesessen und man reibt sich verwundert die Augen. Anscheinend kannte der Spirit der Nachkriegsjugend keine Grenzen und schlug auch monetäre Geister in seinen Bann.  The bottom line, der englische Titel, ist mit Dollar Fiesta frei übersetzt und meint ziemlich sicher das am Ende einer gewinnorientierten Gesellschaft immer ein Fest mit Dollars wartet. Mehr als vierzig Jahre hat das Fax auf seinen Buckel. Das Thema, das der Einband einschliesst, trotz vergilbten Seiten aktueller denn je.

joho

die eine auffindbare ausgabe bei lovelybooks