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Archive for the 'FaxPressSpez' Category

faxpressspez zu j.cottons tb ausgabe 31 529: töte miss america!

Posted in FaxPressSpez on Mai 22nd, 2018

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

 

eintauchen in die epochale kriminalwelt von jerry cotton mit töte miss america!

Einige lesen Thriller oder SF. Andere lesen Dark Fantasy oder einfach Abenteuergeschichten. Einige Grenzen ihren literarischen Genrekreis ein. Andere öffnen jedwedem Plot Portal und Tor. Einige lesen einfach was ihnen am Kioskdrehständer beim Vorgeihehen mal in die Augen springt. Das nur aus einem winzigen Bruchteil einer Sekunde heraus. Ander zollen dem doch nicht eingetretenen grossflächigen Waldsterben trotzdem Tribut. Sie lesen digital, was ihnen quer unter die Lupe kommt. Und der wirkliche Büchernarr macht mal ne Ausnahme. Belletristik, Zeitgeschehen und… ja mal ein Kriminalroman. Aber auch da nur was wirklich klatschheftlimässig Mainstream ist, und darum auch wieder Kult. Jerry Cotton, der klischeehafte GMan. Inzwischen Nichtraucher. Emotionale Bindung zu seinem Auto. Unsterblich. Der Gute ist mal der Böse. Totale Krimiwelt. 223 Seiten die das Vermögen haben, die dürftige Freizeit des ständig Ackernden zu verzaubern!

sicher nicht als ebook lesen, aber als klatschheftli oder taschenbuch!

jh

 

faxpressspez mit w.gibsons cyberspace

Posted in FaxPressSpez on April 24th, 2018

In Sparte FaxPressSpez teilt BlogUnkel das Spezielle eines jeden Faxes

   

w.gibsons shortstorys im buch cyberspace

Das Buch Cyberspace ist ein Softfax und enthält zehn Kurzgeschichten. Die Titelgeschichte Cyberspace beträgt dabei gerade einmal 25 Seiten. Das sagt eine Menge über den Autoren, William Gibson aus, den man bekanntlich den Vater des Cyberspace ruft. Denn der Shortride Cyberspace hat es auch zur filmischen Umsetzung geschafft. Mit einem Mindestmass an Länge hat Gibson einen Volltreffer gelandet. Einen Plot entworfen, der trotz seiner Kürze Filmschaffende auf den Plan rief. Die Geschichte handelt von dem Mnemonischen Johnny. Er ist ein technischer Junge, der sein Hirn als Speicherplatz für elektronische Daten zur Verfügung stellt. Dabei ist Cyberspace in der englischen Fassung noch nicht einmal die Titelgeschichte. Am Anfang der ursprüglichen Fassung steht Burning Chrome, die in der Deutschen Übertragung am Schluss des Buches auftaucht. Aber auch „Chrom brennt“ kommt in der Anzahl Seiten nicht über die 25 hinaus. Bleibt also ein Fragezeichen, wieso Deutsche Verleger Buchinhalte umstellen müssen, und ob es einen Einfluss auf die Wahl gehabt hätte. Als Liebhaber von Inhalten, für die sich William Gibson verantwortlich zeichnet, spielt dies keine wesentliche Rolle. Ob Shortplot oder Film, beide sind ein Juwel in der literarischen, beziehungsweise, filmischen Landschaft.

jh

 

faxpressspez mit dem lied von eis und feuer band 1

Posted in FaxPressSpez on März 1st, 2018

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Band eins, die Herren von Winterfell, aus der Fortsetzungsgeschichte, das Lied von Eis und Feuer

Aufgepasst! Wer Band eins anfasst! Gefahr? Ja, denn wie schon Tad Williams im Vorwort von Drachenbeinthron betont, läuft der Leser bei flüchtigem Lesen Gefahr ausgeraubt zu werden. Die normalen Wertansprüche an das Leben bleiben im Strassengraben liegen. Der Leser auf der Couch oder im Lieblingssessel hat dann lediglich zwei Möglichkeiten. Er wirft sich zurück ins Getümmel um nach seinen verloren gegangenen Überzeugungen zu suchen, oder er macht schlapp und wird die begonnene Reise abrechen.

Darum empfiehlt Blogunkel: Weil der vorliegende Plot eine Riesenstory über zehn Bände darstellt, rieche gut an dem Faxpress. Schmecke ob dir die Reise mit George R.R. Martins Helden ins tägliche Einerlei passt. Es ist nicht nur die Geschichte. Es sind die verschiedenen Königshäuser, die verschiedenen Handlungsstränge, die dieses Epos zur nie endenden Tiefe in der Abenteuerkiste machen. Der Duft dieser Reise durch Westeros hat den Wirkstoff, aus dem Leser einen Cosplay Fan zu machen. Dazu passend, der Serienhit Game of Thrones auf bewegten Bildern! Also, Leser, sprich Freund, und Tritt ein!

eine andere edition bei swr3

jh

 

 

faxpressspetz mit t.williams traumjäger und goldpfote

Posted in FaxPressSpez on November 17th, 2017

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das pressspez zu sir tads fax traumjäger und goldpfote

Trotz Digitalisaischon, auf gut Deutsch digitalisation, Blogunkel hält an einem guten Fax fest. Gepresst aus einem soliden Baum. Oder vielleicht war er nicht mehr solide. Darum wurde er verwendet. Vielleicht ist dann das Papier qualitativ weniger gut. Also muss es ein guter Baum sein. Ein guter Baum für ein gutes Buch. Es gibt doch noch genug Bäume, oder? Die Meinung geht doch im Lande, das ein normaler Städter keinen Schnee, keine Bäume also keine Natur zum Leben braucht. Hauptsache er hat sein Auto, und seinen Job, und ein nettes Sandwich in Plastik verpackt. Der Baum hat ausgedient. Er fällt auf Häuser, stürzt auf fahrende Autos, erschlägt unbescholtene Bürger. Ja wenn das in heutiger Zeit mal nicht bestraft gehört. Also weg mit ihm. Macht Kohle, Brennholz und Papier. Macht Kisten, Kästen und Häuser, in bester Manier! Und für den Büchernarren wählt die besten fürs Papier.- Auch Sir Tads Träumjäger und Goldpfote musste als Fax gelesen werden. Als Softfax. Ein Taschenbuch mit weichem Buchdeckel, Rücken und Rückseite. Man kann es biegen und es passt wunderbar in einen Backpack. Ist somit nicht so schwer wie ein Hardcover. Es kann bestens auf die Reise mitgenommen werden. Auch ein Eselsohr wird nicht schaden, denn es ist ein Softfax zum brauchen, nicht ein edles hardfax fürs Regal. Zum verstauben wohl verstanden. Aber eben,  druckt mehr Bücherfaxe. Denn auf diesem Weg wird man eher dem Holz den Tod erklären, als dem Bit das aus.

die ausgabe bei klett-cotta

jh

ein faxpressspez zu k.leguins wort für welt ist wald

Posted in FaxPressSpez on September 6th, 2017

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softfaxformat für die worte k.leguins in –das wort für welt ist wald

Das Wort für Welt ist Wald erschien als Soft SF Story im Jahr 1972. Natürlich baut es darauf auf, dass der Mensch die Resource Wald bald vernichtet haben wird. Wir wissen es, bis heute gibts noch Wald, gibt es Waldgebiete. Trotzdem halte ich sorge gerade zu diesem Buch. Ist es ja auf einem Stoff gedruckt, auf Papier, das man, ja, aus Wald, aus Bäumen, genauer, aus Holz gewinnt. Anderst als ein Stück Holz ist das Produkt das aus Holz besteht, auch wenn es bedruckt ist, noch biegsam. Es ist ein Softfax, also ein Taschenbuch. Ich biege es also hin, ich biege es also her. Gerade so wie die Mächtigen der Welt die Resourcen mal hin mal her biegen. Wenn wir es je schaffen so weit ins All zu fliegen, dass es einem SF Roman alle Ehre macht, können wir ja dort Holz holen. Bis es aber soweit ist, heisst es Sorge tragen!

das softfax bei amazon

jh

 

faxpressspez zu könig auf camelot band 1 und 2

Posted in FaxPressSpez on Juli 12th, 2017

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blogunkels green power  camelots könig die erste

das softfax könig auf camelot von t.g.white, band eins und zwei im netartstyle und die interpretation von band eins in der edition von hobbitpresse aus dem jahr 96

Der Kommentar zu einem Buch solchen Formats muss für einen Büchernarr lobend ausfallen. Ein absolutes Sammlerstück und hat man eins in der Hand, legt man jüngere Editionen, wie die aus dem Jahr 96 von Hobbit Presse, gerne beiseite. Auch die Vorliegende ist von Hobbit Presse und im Jahr 78 erschienen. Es ist ein Softfax, also ein Taschenbuch, mit Kartonhülle. Die Angaben zum Buch sind mit sehenswerten Bildern umrahmt. Schlägt man die Seiten bis zum ersten Kapitel um, wähnt man sich in ein Archiv versetzt, in den Händen ein Buch, das endlich wichtiges und wissenschaftliches über den Sagenkönig Artus preisgibt. Es umweben einem die Worte, rücken den Leseplatz ins England zur Zeit der Tafelrunde. Und in eine Zeit, da Merlin die Fäden zog. Für jeden Fan von den Legenden um den Sagenkönig, diese Lektüre gehört dazu.

das buch bei ex libris

jh

 

faxpressspez zu g.orwells 1984

Posted in FaxPressSpez on Januar 13th, 2017

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blogunkels green power 1984

das spezielle format des hardfax 1984

Das Hardfax 1984 ist 11,5 cm breit und 17 cm hoch. Somit ist es kleiner als ein herkömmliches Fax mit den Massen 13 und 21cm.  Hält man es in den Händen, wähnt man sich definitiv im England vor 1984. Orwells Visionen, wenn Big Brother dauernd zuschaut, der Staat per Televisor das Leben kontrolliert, steigen als düstere Vorahnungen wie ein einschüchternder Duft auf. Aus den tiefen der Seele dringt dann die Frage, was bedeutet es in einer unterdrückenden Staatsform zu leben? Was bedeutet es in der heutigen Zeit? Orwell beschäftigte das Aufkommen des Mediums Fernsehen. Tja, er hat recht, der Fortschritt hat seine Tücken. Internet is now watching us. Noch im Guten.- Also die Botschaft von 1984 ist ein Weckruf: Altdenker fasst euch! Wiedersteht den Zwängen der Zeit. Seid freie Menschen. Und so als Fazit gesagt: Bücher sind nicht nur Unterhaltung, es muss knallen, etwas bewegen. Das geschriebene Wort ist die Kraft, die uns lebendig hält.

joho

 

ein faxpress zu donalds weihnachten

Posted in FaxPressSpez on Dezember 7th, 2016

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blogunkels spacetrip  donaldstyle

donalds weihnachten in ltb sonderband 15, 2009, mit dem titel: frohes fest in entenhausen

Bald heisst es wieder Türe auf wenn das Glöcklein schlägt und herein mit den Kindern und verträumten Augen. In trautem Heim steht in der Stube der geschmückte Baum. Er steht auf schön dekorierter Unterlage umgeben von vielen Geschenken. Die Luft angereichert mit feinen Guetzli-, Kaffe- und Bratendüften. Froh schallt das Gelächter jener, die endlich wieder Zeit für die Familie haben.

Jedes Jahr steht Weihnachten vor der Tür. Für viele ein Freudenfest für andere ein Höllennest. Darum muss ich in diesem faxpress sagen, auch Donald hatte fragen. Zur besten Zeit entführt ins All, war die Weihnachtszeit eine Qual. Während er draussen war am streiten, seine Familie das Fest liess bereiten. Unverhofft eine Wendung erfährt, was in seinen Träumen längst verjährt. Einen Big Point für Donald die glücklose Ente, das Ende der Geschichte eine fette Pointe.

Einen Donald in die Hand zu nehmen- oder wenn man so sagen will, einen Dagobert oder wen man da bevorzugt- ist darum nicht die letzte Stufe vor geistiger Umnachtung. Einen Donald in die Hand zu nehmen ist der Schrei der Seele die harten Bandagen des Lebens zu lockern und eine Schicht Humor rüber zu ziehen. Das macht einen Comic aus, satirisch komische Überspitzung widriger Lebensumstände. Ein Comic, oder in diesem Fall eben ein Donald, ist ein Geschenk an das Leben. Ein Geschenk, das für jeden unter jenem Baum, in der duftenden Stube liegt, bereit abzuholen und einzutauchen. Die ansonsten dunklen Festtage zu erheitern.

jh

 

faxpressspez zu b.jacques kampf der gefährten

Posted in FaxPressSpez on Oktober 14th, 2016

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blogunkel goes cyberspace  dachslord

brian jacques redwall geschichten; bd 8 kampf der gefährten

Redwall Geschichten sprechen durch ein farbenfrohes Cover an. In einen roten Umhang gehüllt, hält in Band acht ein Dachs in der rechten einen keulenähnlichen Stab, auf dem ausgestreckten linken Arm krallt sich mit offenen Flügeln ein Falke fest. Animal Fantasy für Kinder in Grossformat! Abenteuergeschichten die im Kontrast zum Alltag stehn. Ein farbenfrohes Cover!

Es erinnert an die Buckdeckel die uns Karl May lieferte. In Winnetou Band eins der Häuptling in weissem Wildleder vor blauem Himmel. Mays Cover hatten Menschen in emotionsgeladener Aktion im Zentrum, die uns von möglichen Handlungen in einer fernen Welt erzählten. Man sagt, dass jede Generation seine eigene geistige Zeitströmung hat. Als Karl May lebte, sehnten sich viele hart arbeitende Europäer nach einem besseren Leben in einer fernen Welt. Mays Romane fütterten den Westen mit menschlichen Schicksalen. Ein Volltreffer. Brian Jacques erfüllte den Wunsch der Kinder und Jugendlichen mit fantasievollen Tiergeschichten im High Fantasy Format.

Es stellt sich nun die Frage, nach was denn nun ein Teenager, ein junger Erwachsener, heute sucht? Besieht man sich in Buchläden die Regale für altersgemässe Literatur, kommt man zu einem etwas diffusen Ergebnis. Auf den Buchrücken und Deckeln fehlt meist jede Farbe. Es herrscht ein düsterer Grundton. Wenn Farben auftreten, dann eher blass. Abbildungen lassen unheimliches in einer jenseitigen Welt erahnen. Vergebens sucht man nach einem Farbtupfer. Geschichten müssen etwas vom Jenseits präsentieren, eine Kraft, eine Gabe, die man in der längst durch Computertechnik zusammengerückten Welt nicht mehr findet. Eine Geschichte ist nicht mehr passend, wenn sie bloss in einem fernen Land spielt, das gibt es heute ja praktisch auch nicht mehr. Eine Geschichte ist nicht mehr passend, wenn sie fantasievoll ist, aber nur Menschen oder Tiere darstellt. Eine Geschichte für junge Menschen ist vor allem dann passend, wenn sie düster ist und einen Schuss jenseitige Romantik verströmt . Da hat sich unsere Wissenschaft orientierte Gesellschaft verrechnet. Denn es scheint, dass sich die Jugend nicht mehr mit irdischem abspeisen lässt, im Gegenteil wissen will, wie es jenseits der Wirklichkeitsgrenze aussieht. Das stimmt auf jedenfall für Kinder und Jugendliche, die sich für altersgemässe Literatur interessieren.

joho

 

faxpressspez zu unendliche geschichte

Posted in FaxPressSpez on September 10th, 2016

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blogunkels green power  neverendingstory

die würdigung des hardfaxes unendliche geschichte  von m.ende

Das Hardfax die unendliche Geschichte hat meinen Orbit an einem gewöhnlichen Tag betreten. Gefunden in einem muffigen, tageslichtlosen Keller, den ich in mittelmässiger Mode betreten hatte. Entfernt man die Schutzhülle kommt ein rotes Hardcover zum Vorschein. Die mit Stoff bezogenen Deckel und der Buchrücken zeigen vorne das Siegel der unendlichen Geschichte, auf dem Rücken den Namen des Autors und hinten ein leeres Siegel. Das Siegel besteht aus zwei sich in das Ende beissende Schlangen mit dem Titel in der Mitte. Und wie gesagt ist das Siegel auf dem hinteren Deckel leer. Die Zeilen sind in grüner und roter Farbe. Unzählige Illustrationen vertiefen die Geschichte.  Von der ersten Berührung bis zum letzten gelesenen Zeichen wähnt man sich in die Geschichte einbezogen. Die Phantasie hat sich mittels der unendlichen Geschichte im eigenen Leben angemeldet. Plötzlich fühlt man sich in der wohl normierten Welt fehl am Platz. Die Welt Phantasiens bröckelt, wenn uns nichts neues, origenelles mehr einfällt. Michael Ende hat nicht umsonst eine unendliche Geschichte geschrieben. So bleibt eben noch unendlich viel Platz um das leere Siegel auf der Buchrückseite zu füllen, mit der eigenen Geschichte.

jh