Astwerk
am 07. November 2009 unter Gedankensplitter abgelegtVerliert der Baum sein schützendes Kleid, sieht man sein Astwerk, verliert der Mensch seine gewachsenen Masken, sieht man seinen natürlichen Charakter.
Verliert der Baum sein schützendes Kleid, sieht man sein Astwerk, verliert der Mensch seine gewachsenen Masken, sieht man seinen natürlichen Charakter.
Nach der Wanderung durch den Wald eine Lichtung zu erblicken, ist wie ein Stück Himmel auf Erden zu erhaschen.
Es sind die Gedanken des Menschen, die den herbstlichen Blätterfall der Magie bezichtigen.
Im Herbst verfärbt der Jahreszeitenwechsel die Blätter, der Mensch jedoch ist ständig bemüht, seinen Standard zu halten.
Der dem ständigen Wechsel des Wetters ausgesetze Baum überlebt allein dadurch, dass er Feuchtigkeit aus dem Boden bezieht.
Für einen Gedankikus, sprich einen Philosophen, ist die wissenschaftlich getreue Erkundung der Naturgesetze keine Pflicht respektive relevante Herausforderung, denn zu Wissen was man messen kann ist nicht dasjeniege Wissen, nach dem es den Gedankikus verlangt.
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