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Archive for the 'buchinterpretationen' Category

Chronik von Stahl und Feder Bd2

Posted in buchinterpretationen on Juni 28th, 2017

klauendesdrachenautoren

Tädeus M. Fivaz und Peter Segmüller/ Stahl und Feder Wiki/ Die Chronik von Stahl und Feder Band 2: Die Klauen des SeedrachenSoftfax S.439

blogunkel edelfaxe  stahl und feder klauen

Krieg und Frieden im Nordreich

Sprich Freund und tritt ein! Ein Satz, ein Rätsel, das den grossen Gandalf im ersten Buch von Tolkiens Herr der Ringe an den Rand seiner Weisheit brachte. Die Lösung war der Eintritt für den Zauberer und seine Gefährten zu den Hallen der Zwerge. Die Autoren Tädeus M. Fivaz und Peter Segmüller haben mit den Chroniken von Stahl und Feder ein fantastisches Universum eröffnet. Teil zwei, die Klauen des Seedrachens, ist Gegenstand dieser Besprechung.

Aus dem Grünsteppenreich vertrieben, bauen sich die Siedler in den Wäldern des Nordens eine neue Heimat auf. Der Norden ist Teil der Welt Opalindon. Drei Jahre sind vergangen und die Siedler haben im Wald schon einige Niederlassungen gegründet. Auf einem Erkundungsritt unter der Leitung von Evarn, dem Anführer der Siedler, greifen feindliche Soldaten den Trupp an. Evarn und seine Leute schaffen es gerade noch bis zu einer geheimnisvollen Zuflucht. Dort erhalten sie Hilfe von einem alten Geschlecht und ein freundschaftliches Bündnis entsteht. Ebenfalls wohnhaft im Waldreich des Nordens sind die Yärii, die eigentlichen Besitzer des Landes. Von den Soldaten, die zur Seefahrermacht der Yehiner gehören, werden sie in Ruhe gelassen, aber auch ausgenützt. Im folgenden werden Bündnisse geschmiedet, freundschaftliche und zweckmässige, und der Kampf um die Vorherrschaft im Waldreich des Nordens nimmt Fahrt auf.

Interessant und spannend in Wort und Satz, beschreiben die Autoren den Werdegang der Siedler in der noch fremden Welt. Von Anfang an fühlt man sich in den Bann eines einmaligen Abenteuers gezogen. Es riecht nach verzweifelter Anstrengung, Schweiss und Blut, als die Siedler das erste Mal vor den fremden Soldaten fliehen. Man fühlt die geheimnisvolle Macht des alten Geschlechts, das den Siedlern zu Hilfe eilt. Und man erkennt das strategische Denken und Handeln der Leute der Seefahrermacht. Mittendrin schliesslich, fällt es einem nicht schwer, ein Herz für die Eingesessenen zu haben. Sie müssen sich entscheiden, wem sie im Krieg helfen sollen.

So lässt sich der Roman, die Klauen des Seedrachens, welcher der zweite und abgeschlossene Teil der Chroniken von Stahl und Feder ist, als High Fantasy Geschichte mit einem grossen Anteil von mittelalterlichen Elementen beschreiben. Eine High Fantasy Geschichte zeichnet sich vor allem durch die Kreation einer völlig andern Welt aus. Da ist es möglich, dass in dieser neuen Welt Geschöpfe hausen, die man nicht gleich als Nachbar hat. Das kann von Fabelwesen bis zu Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Wesen mit magischen Kräften reichen. Daraus leiten sich auch spirituelle und religiöse Praktiken ab. Ein weiteres Merkmal einer High Fantasy Geschichte muss eine neue Sprache sein. Wörter, Sätze und Begriffe, die man den geschaffenen Völkern in den Mund legen kann. Von allem findet man bei Tädeus M. Fivaz` und Peter Segmüllers Roman etwas. Um ein Beispiel zu nennen, die Einheimischen Yärii leben in Baumhäusern, haben Plattformen zwischen den Bäumen die man Goras nennt.

Die Geschichte könnte aber ebenso gut ein historischer Mittelalterroman sein. Denn es geht im Roman auch um Bündnisse zwischen den Völkern, befestigte Lager und Schlachttechniken. Die Realität der Geschichte in Romanform wird durch optimal genutzte digitale Möglichkeiten unterstützt. Hintergründe, Begriffe, Musik, Hörspiel, Leseproben, Autorennews und vieles mehr ist auf der Autorenhomepage abrufbar. Die Chroniken von Stahl und Feder sind mit viel Hingabe erstellt und empfehlenswert für jeden Liebhaber von High Fantasy Geschichten. Umso mehr, als es aufzeigt, dass eine Geschichte auch ohne einen klassischen Verlag im Rücken verkauft werden kann.

für das team fantaster hat starkweis geamtet

 

mabinogi erster zweig: der fürst von annwn

Posted in buchinterpretationen on März 27th, 2017

walton auf der insel der mächtigen

Evangeline Walton/ WikiWalton/ Mabinogi erster Zweig: der Fürst von Annwn in 2 Büchern; hier: 1.Buch, der Ritt in den Abgrund/c Evangeline Walton 1974/ c Hobbit Presse 1979/ aus dem amerikanischen von Jürgen Schweier/ softfax S.193

blogunkels natursurf   mabinogi streif durch zweig eins

Der Blick in die Vergangenheit führt immer zu der Frage, wohin hat sich das Land entwickelt? Mythen, Legenden und Sagen sind die Weitergabe von Leitlinien für ein erfolgreiches Leben! Das Wissen der Väter als Handhabe für praktische Anwendung. Evangeline Walton erhebt mit dem Mabinogi einen keltischen Mythos aus der Vergessenheit. Grossbritannien, England ist die Insel der Mächtigen. In Teilen des Landes erfolgt die Thronfolge noch über die Frau. Kraft des Mannes, Krieg und Gier haben die alten Ordnungen und Stämme noch nicht verdrängt. Es besteht ein Gleichgewicht zwischen der Unsichtbaren und der Sichtbaren Welt.

Fürst Pwyll von Dyved hat dem Land noch keine Königin geschenkt und die Männer murren, soll er sich doch endlich eine Frau nehmen. Das Mabinogi sagt, er wird in dieser Zeit auf die Jagd gerufen.  Mit seinen geliebten Hunden und seinem Pferd Kein Galed reitet Pwyll durch das königliche Arberth. Auf einer Lichtung stellen die Hunde einen prächtigen, weissen Hirschen. Etwas sonderbares geht von ihm aus. Auch an die Lichtung in diesem Wald kann sich Pwyll nicht erinnern. Dort begegnet er dem Fürsten von Annwn, der der Erde nächstgelegenen Anderstwelt. Arawn heisst er und er hat für Pwyll einen Auftrag. Pwyll willigt ein und kämpft für den Fürsten. Bis es dazu kommt, muss er zuerst drei Prüfungen bestehen. Die Prüfungen lassen Pwyll seine Angst besiegen und zeigen seine Treue gegenüber Arawn. Er erfüllt den Auftrag und kann bald wieder nach Hause in den königlichen Palast zurückkehren. Dort herrscht Eitel Freude. Ein Jahr und ein Tag ist Pwyll weggewesen. Die Männer meinen jedoch, noch nie habe er so weise regiert, wie in diesem Jahr. Wie konnte das passieren?

hier folgt die kritik…

interpretation von hennens drachenelfen bd 1

Posted in buchinterpretationen on September 27th, 2016

albenmarks gründer

Bernard Hennen/ der Autor auf Wiki/ Drachenelfen Bd 1/ Heyne Verlag c 2011/ Softfax S. 1069/ spezielles: aufklapbarer Buchdeckel mit Karte, Fortsetzungsgeschichte: Bd 2 in der Bücherkiste

blogunkels green power  drachenfall

Gonvalon trat aus dem Schatten. Vor ihm stand seine Schülerin.  Getreu den Anweisungen hatte er seine Gefühle gemeistert. Als Drachenelf war er geschult seine Emotionen durch eine Kunst zu bändigen. Gonvalon meisselte. Durch die Schläge flossen Wut und Schmerz in den Stein. Sein Meister war der Goldene Drache. Jeder Drachenelf hatte einen Meister. Seine letzte Mission für den Goldenen hatte tiefe Spuren hinterlassen. Zusammen mit Aylin befreite er die Geächtete Nandalee aus den Händen der Trolle. Nandalee, eine Elfe, die seit der Ausbildung zur Drachenelfe in der weissen Halle einen unbeugsamen Charakter geoffenbart hatte. Sie war eine furchtlose Jägerin, eine Maurawan aus Carandamon. Diese verdammten Gesetze im Schwertkampf waren ihr eine Last. Nandalee unterordnete sich nicht und ging ihren eigenen Weg. Holte sich aus einem nahen Wald einen starken Eibenstab und machte sich einen Bogen. Denn darin war sie geübt. Bogen zu schiessen gab ihr Sicherheit. Was nützte sie ein Schwert zu schwingen, wenn Herz und Seele sich widersetzten? Die Meister sollten nun über ihre Unbändigkeit entscheiden. Und egal was sie entschieden, Nandalee hatte sich auch entschieden. Sie wollte die Ausbildung durch Gonvalon erdulden. Akzeptierte ihn als Lehrer. Nun hatte sich die „Meister Schüler Beziehung“ entwickelt. Etwas wie Zuneigung hatte sich Bahn gebrochen. Eine neue Mission brachte ihre junge Beziehung jedoch auf unsichere Wege. Erneut fühlte sich Gonvalon verlassen, meisselte nun seine Liebe in den Stein. Würde er aber bedingslos die Mission erfüllen, die sein Drachenmeister forderte oder würde er seine Interessen vorschieben? Gonvalon war das Winterkind, er würde diese Prüfung bestehen, den Auftrag für den Goldenen ausführen.

Das Universum in dem sie lebten war in drei Welten unterteilt. Nicht zufrieden waren die Drachen als Erstgeborene mit den Schöpfern, den untätigen Alben. Allen voran der eine Drache, der seine Nestbrüder aufwiegelte. Geschickt war er darin seine Spuren zu verwischen, zu intrigieren. Er benützte einen Dolch für alle seine Untaten. Die Alben sollten weiterdämmern. Er handelte und zog die Nestbrüder auf seine Seite. Das Geschick dreier Welten zu bestimmen. Denn alle hatten sie in einer Dose die Weissagung über die Zukunft erblickt. Die Unsicherheit in der Entwicklung allen Lebens erhascht. Aber da war auch der Dunkle Drache, Nachtatem, er hatte eigene Ziele. Er war es gewesen der Gonvalon, Nandalee und Bydain auf eine Mission geschickt hatte. Der sich gegen das Begehren seiner Nestbrüder stellte. Wie würde sich aber sein Alleingang entwickeln?

Von all den Ränken nichtsahnend lebten die Zwerge zurückgezogen in ihrem Reich. Eine ganz andere Motivation trieb die wackeren Erdlinge in das Geschehen einzugreifen. Die Alben, die Elfen, die Drachen, die Menschen; alle besassen sie in irgendeiner Form magische Fähigkeiten. Nur die Zwerge mühten sich durch redliche Arbeit. Bearbeiteten Stein und Fels, lebten unter dem Berg. So schien es zumindest. Ein Team um Hornbori  bemühte sich das zu ändern. Sie suchten Blut um Magie zu erzeugen, Drachenblut. Es war Galar der Schmied und Nyr der Schütze, die mit der riesigen Drachenflitsche die Himmelsechse runterholten. Das Blut des Drachen in Verbingung mit einem Stück Koboldskäse aus Drashnapur würde ihnen den Weg zu absonderlichen Kräften öffnen. Niemand der Zwerge aber, nicht Galar und nicht Nyr wussten aber mehr, das die Dose der Weissagung, aus der alle Geschöpfe die Zukunft lasen, einst aus ihrer Halle entwendet wurde. Sie hatten Wissen um Magie gehabt und es längst vergessen.

Wege zur Beantwortung vieler Fragen hätten sich aufgetan, hätte irgendein Weiser der drei Welten seine Zeit damit verbracht, Rollen, Folianten und Papiere in der berühmten Bibliothek zu Iskendria durchzusehen. Schicksale wären anderst gelenkt worden, hätte man Galawayn, den Hüter der Schriften zu Rate gezogen. Man hätte gelesen von den ewigen Träumereien der Alben, von den durchtriebenen Absichten der Himmelsschlangen, den tückischen Zielen der Devanthar die hier noch nicht zu Wort kamen, und man hätte erfahren, zu welchem Ziel die Welt Nangog erschaffen worden war. Den Drachenelfen wären unsichere Missionen erspart geblieben und die Menschen hätten ein genaueres Bild der Welt um sich gehabt. So aber blieben jene Folianten und Papiere unberührt. Herrschaft musste errungen, Welten erobert werden. Mittendrin die Drachenelfen, die Diener der Himmelsschlangen und ganz am Anfang der Geschichte natürlich auch Artax der Bauer, der einen nicht unwesentlichen Teil der Geschichte bestreitet.

Zusammen bewimmeln all diese Kreaturen Hennens Plot die Drachenelfen. Ein mächtiges High Fantasy Bild  des deutschen Könners, der all die Merkmale dieses Genres mit grossartigem Getöse abruft. Ein muss für jeden fantastischen Wanderer!

joho

blugunkel interpretiert könig arthurs untergang

Posted in buchinterpretationen on August 23rd, 2016

urvater der phantastischen geschichte

J.R.R.Tolkien/ Tolkien auf wiki/ König Arthurs Untergang, c Hobbit Presse bei Klett-Cotta 2015/ Originaltitel: The Fall of Arthur/ aus dem englischen von Hans Ulrich Möhring/ spezielles: Anhang altenglische Dichtung, Tolkiens Text in Deutsch und Englisch/ hardfax S.287

blogunkel edelfaxe  tolkiens arthursaga

Es verblasste der Einfluss der Römer auf der Insel der Mächtigen. Misstrauen schwächte den Rat im Kreis der Tafelrunde. Der Frieden kippte in Britannien.  Ein Sturm tobte auf der Insel. Fürsten Vasallen und Edle unterlagen der Rede Mordreds. Es flatterten die Banner, Fahnen und Wimpel um den Rat des Bösen. Gen Westen über das Meer war der König gegangen. Im Land der Sachsen das Schwert gezogen, an der Mündung des Rheins zu treffen das Herz der Heiden.  Guinevere die Schöne inmitten des Rudels von Wölfen, die heulend begehrend ihr Recht  edle Tugenden in den Dreck geworfen. Schutz der Weisen erloschen durch Gier, Macht und unrechtes Begehren. Es suchte die Königin Schutz bei alten Verbündeten, fern war die Hilfe des Hauses Benwick. Der Mahlstrom der üblen Taten sie in eine Ödnis trieb. Kunde kam vom bösen Treiben zu Arthur und in flammendem Zorn den Rückzug befohlen. Das Heer der Angeln auf dem Rückzug bezwungen. Bald die Masten des Schiffes Prydwen von Camelot zu erkennen. Am Ende des Einflusses der Römer eine vom Zahn des Aufstands herbeigeführte Wunde. Und die Insel der Mächtigen wartend auf herrschende Hände, die Sterne neu zu ordnen und eine Geschichte geht zu Ende.

jh

 

das buch drachenbeinthron

Posted in buchinterpretationen on Mai 12th, 2016

zwischenweltentad

Tad Williams/ Sir Tad auf Wiki/ Sonderedition der Drachenbeinthron im Weltbildverlag c 2006/ Originaltitel: The Dragonbone Chair/ deutsch von V.C.Harksen/ c Tad Williams 1988/

blogunkel goes cyberspace  drachenbeinthron

Die Evolution aller Dinge ist nicht bestätigt. Die Schöpfung der Welt dem Glauben überlassen. High Fantasy eine Literaturform, die dem Autor einiges an Kreativität abverlangt.

Die Handlung beginnt mit einem Paukenschlag. König Johan Presbyter stirbt. Osten Ard verliert seinen Hochkönig und der Friede hängt vortan an einem seidenen Faden. Sein erster Sohn, Prinz Elias folgt seinem Vater auf den Thron. Viele Ratgeber sagen ihm eine starke Herrschaft voraus. Sein Ratgeber ist auch Pryrates, ein Priester, der der Magie Tür und Tor geöffnet hat. Die Herrschaft Elias wendet sich jedoch zur Tirannei. Widerstand regt sich in den uralten Mauern des Hochhorstes. Es ist der Küchenjunge Simon, genannt das Mondkalb, der nun im Brennpunkt steht. Als er dem in ungnade gefallenen Bruder von Elias zur Flucht verhilft, steht Simon im Visier des Königs. Mit Hilfe des Hofweisen Morgenes gelingt ihm die Flucht. Durch einen Tunnel gelangt er zu einer Begräbnisstätte. Sein Ziel, die Feste Naglimund, Burg Josuas. Es ist dies der Anfang einer langen Reise. Einer Reise, die Simon in eine Welt voll von fremden Wesen, Kriegern und Magie führt. Er muss sich sputen, denn die Häscher des Königs sind ihm auf den Fersen. Im Wald Aldheorte trifft er auf einen Troll und seinen Wolf, der in Überlebenstechniken bestens bewandert ist. Zusammen durchqueren sie Aldheorte, einen uralten Wald, helfen einem Elben aus einer Menschenfalle, treffen auf die Eulenfrau Geloe, durchwandern den Knoch, einen Schauplatz eines vergangenen Krieges, erleben wie die Abtei St.Hoderund der Raub der Flammen wird. Schliesslich gelingt ihnen der Durchbruch nach Naglimund, der Nagelfeste. Dort erwartet sie Prinz Josua. Pläne werden geschmiedet und Archivar Strangeyard durchwühlt Papierrollen. Sie stossen auf eine uralte Prophezeiung und das Geheimnis der drei Schwerter. In den Schwertern liegt Macht und könnte den Widerstand um Josua zu einem erfolgreichen Ende führen. In aller Heimlichkeit macht sich ein Trupp nach Urmsheim auf. Dort liegt Dorn verschollen, das Sternenschwert, bewacht durch einen Drachen. Auf dem Weg begegnen sie Elben, den Sithi. Einem von Ihnen hat er das Leben gerettet. In das Geschehen hat sich nun auch Miriamel, die Tochter Elias eingemischt. Alleine macht sie sich auf den Weg, begleitet von einem zwielichtigen Mönch, Beistand im Kampf gegen ihren ausser Kontrolle geratenen Vater  bei den befreundeten Nabbanai zu erbitten. Währenddem steht der Tyrann vom Hochhorst vor den Toren Naglimunds. Die Geschichte wird Simon verändern. Er war ein Mondkalb. Die Begegnung mit dem Drachen wird ihn verändern, einen neuen Namen geben. Hier endet die Geschichte, findet seien Fortgang aber in weiteren drei Bänden.

zur Beurteilung und Wertung

jh

white- der kreis schliesst sich

Posted in buchinterpretationen on Februar 1st, 2016

dekkerwhiteautor

Ted Dekker/ Ted auf Wiki/ White- der Kreis schliesst sich/ 3.Band der Circle-Saga/1.Band Black, 2. Band Red/ c Brendow Verlag 2008/ Originaltitel: White. the great pursuit/ aus dem amerikanischen von Elke Wiemer/ hardfax S.446/ Stichwort und Namensverzeichnis am Anfang/ kaufen bei brendow das buch black  (red und white sind vergriffen)

 

blogunkel edelfaxe  dekkerwhitebuch

Unruhig wendete er seinen Kopf. Hätte sein Körper eine Stimme gehabt, er hätte geächzt. Fiebrige Anspannung hielt ihn nun schon zu lange fest. Noch so eine Nacht und seine mentale Verfassung würde vom Sturm der vergangenen Ereignisse weggespült werden. Wie er es sich auch zurechtlegte, er konnte keinen Ausweg finden. Entgegen seiner sonstigen Art, die ihn als entschlusskräftigen Mann kannte, lag er nun hier, gehalten von einer unlösbar scheinenden Fragestellung, die er einfach so lösen sollte. Nicht einmal die Nacht war mehr bereit, seine friedlichen Arme auszustrecken. Schwaches Licht brach durch Ritzen in der Holzwand. Wolken überzogen das Land und hüllten die Waldoase in eine tiefe Stille. Er war der mächtigste Regent im Land. Vom einfachen Dorfbewohner war er zum Herrscher über Völker aufgestiegen. Er war Tanis, der Erstgeborene, er war aber auch Qurong der Anführer der Horden.

joho und bald weiterlesen über Qurongs Zwiespalt

inseln im netz von bruce sterling

Posted in buchinterpretationen on Dezember 16th, 2015

sterling - starling

Bruce Sterling/ Sterling auf Wiki/ Inseln im Netz c 1990 Heyne Verlag Gmbh München/ Heyne Science Fiction und Fantasy Band 06/7034 / Titel der amerikanischen Originalausgabe: Islands in the Net/ deutsche Übersetzung von Walter Brumm/ Umschlagbild Jürgen Rogner/ softfax S.574/

blogunkels green power  ein sterling darfs immer sein

Ein beinahe dreissig jähriges Dokument wirft ein seherisches Licht auf das Jahr 2020. In einer Zeit, da lediglich Militärs und einige Behörden Zugang zu neuester Kommunikationsform haben, spricht diese Schrift von einer revolutionären Wendung der Dinge. Supermächte sind ebenso Geschichte wie grosse Waffenlager und patriarchalische Regierungsformen. Der Wiener Convention verpflichtet, sind alle zu einem friedlichen Miteinander aufgerufen. Computertechnik hat längst ein globales Datennetz ermöglicht. Industriemultis, die Global Players, haben das Sagen. Land, Leute und Gesellschaft haben sich zu einer grossen Datengemeinde entwickelt.  Freigeister, Anarchisten und Datenpiraten sammeln sich auf Inseln im Netz. Mittendrin war die Familie Webster, die in Galveston, auf der Isla Malhadado ein Ferienheim für den Multi Rizome eröffnete. Nun hatte Rizome eine glückliche Hand gehabt, indem sie Vertreter der im Netz entstandenen Oasen an einen Tisch gebracht hatte. Ihr Antritt war aber auch nicht völlig uneigenützig gewesen. Denn ständig wachsende Oasen würden bald eine Bedrohung sein.

weiterlesen im bericht der global players

 

 

 

 

der entführte astronaut

Posted in buchinterpretationen on November 12th, 2015

mein name ist cotton- jerry cotton

Jerry Cotton/ der entführte Astronaut/ c Bastei Lübbe 1988/ Taschenbuch Neuauflage Band 32096/ Softfax S. 173

blogunkels green power  cottons raumepisode

Die vier aus reichem Haus stammenden Amateurgangster entführten den Marsastronauten Herb Cummings. Sie hatten der Welt ein Schnippchen geschlagen und forderten nun ein Lösegeld. Uncle Sam der satte fünf Millionen Bucks für dessen Ausbildung bezahlt hatte, sollte den Frischlingen eine Million für dessen Freilassung hinblättern. Das FBI schaltete sich ein und die Recherchen der Gmans Jerry und Phil zeigten bald erste Erfolge. Zeugenaussagen entlarvten die Erpresser. Nicht nur die Cops waren den jugendlichen Kidnappern auf die Spur gekommen, auch das ortsansässige Syndikat hatte Lunte gerochen. Zwischen die Fronten geraten sieht Cynthia, das hübsche Girl der Erpressergang, nur noch einen Weg. Trotz der Proteste von Jerry und Phil wagt sie den Alleingang. Der jüngste Fall der New York Down Under erprobten Cops zeigte eine ernüchternde Bilanz. Der Jungerwachsenenstreich forderte vier Tote und einen angeschossenen Cop.

joho

Dieser Text steht nicht auf dem Buchrücken (Anmerkung des Blogteams)

der magdalenritter

Posted in buchinterpretationen on Oktober 27th, 2015

stickelbergers`ride

Emanuel Stickelberger/ der Magdalenritter/ dritte Auflage c: Verlag Huber & Co. AG Frauenfeld 1949/ ersten beiden Ausgaben erschienen unter dem Titel Kaiser und Papst/ hardfax S. 245

blogunkel goes cyberspace magdalenritter- ein buch

Wutentbrannt peitschte der Mob Papstgetreue durch die Strassen Roms. Leichen pflasterten den Weg zum Lateran. Seit Wochen hatte geschürtes Misstrauen eine neue Überzeugung geformt. Volksrechte forderten unmissverständlich Gehör. Der  Papst hatte dann den Anführer des Volkes hinrichten lassen.  Zugleich krönte er den jungen Hohenstauffer Friedrich zum Kaiser. Als dieser sich über die Alpen zurückzog, war der Streit eskaliert. Zwischen Bürger und Kurie geraten, war auch der Magdalenritter. Einen Auftrag für sein Stift zu erledigen war Heinrich von Mur nach Rom gereist. Die Streitereien der verfeindeteten Parteien hatten seinen Aufenthalt verzögert. Die Liebe zu einem Mädchen gab seiner Mission einen neuen Sinn. Fern der Heimat hatten Strahlen der Freundschaft sein Herz erreicht. Inmitten eines Bürgeraufstandes war eine Frau in sein Leben getreten. Der Auftrag des Ritters nicht mehr erste Priorität.

joho

 

dostojewski- der spieler

Posted in buchinterpretationen on Oktober 12th, 2015

dostojewski russkiautor

F.M.Dostojewski/ Dostojewski auf wiki/ der SpielerDroemersche Verlagsanstalt München/ Volksausgabe 1930/ nach der Bearbeitung von Alexander Eliasberg und Karl Nötzel/ hardfax S.288

blogunkel goes cyberspace  dostojewskis spieler

Fern der Heimat wird Roulettenburg zur Bühne für einen entlassenen General und seine Equipage. In echt russischer Weise verbringen sie die Zeit mit Bummeln und Nichtstun. Die Spielstätte am Bahnhof wird bald zum Schauplatz eines seltenen Ereignisses. Nichts deutet jedoch anfänglich auf ein Durcheinandermischen alltäglicher Beziehungen hin. Es gibt Ausflüge bei prächtigem Wetter, Freundschaften werden geschlossen, Lachen und Witzeln nehmen kein Ende und- es wird tüchtig Geld in den Sand gesetzt. Der General nämlich darf mit dem baldigen Ableben seiner reichen Grosstante rechnen. Das Mütterchen jedoch, verärgert über  das ständige Nachfragen nach ihrem Befinden, beschliesst nach Roulettenburg zu reisen. Sämtliche Pläne des Generals werden durch ihr Erscheinen durchkreuzt. Als ein Freund des Generals, Alexej Iwanowitsch, sich den Bedürfnissen der Baboulenka annimmt, überschlagen sich die Erreignisse. Alexej und die Grosstante nehmen einen Augenschein in der Spielhalle. Die ansonsten zähe russische Lady erliegt dem Spielfieber. Der General fürchtet um sein Erbe. Spielschulden und eine unglückliche Liebe bringen das Fass für den General zum überlaufen. Eine Glücksträhne begünstigt Alexej. Als er jedoch mit Madame Blanche, der eigentlichen Geliebten des Generals nach Paris abhaut, scheint das Leben für den General nichts mehr als der Biss in ein trockenes Stück Kuchen zu sein. Eine russische Geschichte geht zu Ende.

joho