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Winnetou 3

Posted in buchinterpretationen on Juli 7th, 2015

winnetou ist nun wirklich in den jagdgründen

Karl May/ der Maywiki/ Winnetou Bd 3/ c Oetinger TB Gmbh Hamburg 2012/ Umschlaggestaltun Felix Eckhardt/ softfax S. 558/ kaufen bei karl may bamberg

blogunkel edelfaxe mays indianer mainframe errorplusjoho=grün?

Die Spur des Westläufers, den man auf der alten Wiese weithin Old Shatterhand nannte, führte an den Todesbaum. Über weite Strecken war der Blutsbruder Winnetous geritten, hatte Gefahren im Felsengebirge bestanden, Menschen aus den Händen gemeiner Bushheaders gerettet. Im Tipirund der Kiowas würden nun die versammelten Krieger das Ableben eines der grössten Prärieläufer bewundern.  Qualen eines Häuptlings würdig hatten die Rothäute ersonnen. Keinen Ton würden sie aber von den Lippen des weissen Mannes vernehmen. Auf diese Weise ehrte der feindliche Stamm der Kiowas Old Shatterhand, verhängte über ihn das Zeugnis eines mutigen Kriegers, dessen Zunge stets wahr gesprochen hatte. Shatterhand wäre also bereit gewesen. Bereit, den Tod aus der Hand eines roten Kriegers zu empfangen. Winnetou war tot. Die Erledigung des letzten Willens hatte den weissen Prärieläufer auf diese Spur gebracht. Nun war er bereit zu sterben. Da war aber noch das Papier des Apatschen und ein alter Feind, der die Fährte Shatterhands kreuzte. So war es der Wille des grossen Geistes, ihm zur Flucht zu verhelfen. Old Shatterhand floh den Todesbaum. Der weisse Krieger kümmerte sich um den letzten Willen seines roten Freundes. Charly verwahrte das Vermächtnis des Apatschen.

bald wieder ausreiten mit den roten und weissen freunden der savanne

lederstrumpf

Posted in buchinterpretationen on März 18th, 2015

lederstrumpf`s storys

Lederstrumpf von James F. Cooper/ der wikistrumpf/  fünf Erzählungen/  c Loewes Verlag Bayreuth 60. Auflage 1971/ Originaltitel: the leatherstocking tales/ Textbearbeitung Oskar Höcker/ Umschlag und Zeichnungen von Willy Planck/ hardfax S. 376

blogunkels fernwelten  lederstrumpf- indio mainframe  blogunkels storyride

Dies sind die Abenteuer des weissen Kriegers Lederstrumpf, nach dem geschichtlichen Vorbild Daniel Boones. Bei den Indianern aufgewachsen, erhielt Lederstrumpf nach seinen Charakterzügen folgende Namen: Geradzunge, Taube, Schlappohr, Wildtöter und Falkenauge und eben Lederstrumpf. Bestimmt hatte aber in der Aufzählung noch einiges gefehlt, denn der Vorzüge dieses edlen Kriegers waren nicht wenige. Sein wirklicher Name aber war, Nathanael „Natty“ Bumppo. Nun wenden wir uns jedoch von den Landen der Menschen mit gespaltener Zunge ab, hin zu den ernst- und wahrhaften Erlebnissen des genannten Abenteurers. Die Geschichte nimmt einen Anfang mit der Begegnung seines späteren festen Freundes Chingachgook…

und in der ersten Geschichte, der Wildtöter/ weitere Geschichten sind: der letzte Mohikaner/ der Pfadfinder/ der alte Trapper/ Lederstrumpfs letzte Abenteuer/

weihnacht bd 24 aus mays werk

Posted in buchinterpretationen on Dezember 11th, 2014

maysweihnachten

Karl May/ der Wikieintrag des Meisters/ gesammelte Werke Bd 24, Weihnacht/ c Karl May Verlag Bamberg 1953/ Kartenzusatz/ hardfax S.500/ erhältlich bei: Karl May Verlag Bamberg

es mayweihnachtet mayweihnachtfeier mayweihnachtextrastyle
Old Jumbles Weg endete am heissen Wasser. Die Strapazen einer Reise westlich des Mississipi hatten einen hohen Zoll gefordert. Zuletzt hatte Old Shatterhand den Geschwächten auf eine Bahre gebunden und nach dem Pa-Ware, dem heissen Wasser, gezogen. Der Winter hatte sie überrascht, nachdem Old Shatterhand und Winnetou das Gold aus dem Stihi Creek geborgen hatten. Strenge Kälte und enorme Schneemassen hatten den Weg zurück in die Zivilisation versperrt. Auch jene Schurken fanden nach einiger Zeit den Weg zum heissen Wasser, die der Rausch des Goldes auf den Weg der Gefährten gebracht hatte. Der Prayerman und seine Komplizen hatten jenseits des Sees, der sich in der Mitte der Zufluchtstätte befand, ihr Lager aufgeschlagen. Auch Hiller der Pelzjäger, für den Old Shatterhand eine Botschaft auf sich trug, hatte sich zu den Tramps gesellt. Zudem hatte ein Bär den milden Ort als Möglichkeit den Winter zu verbringen gewählt. Als dann von der Höhe niederstürzende Schneemassen das notdürftig errichtete Steinhaus der Schurken verschüttete, hatte ein unheimliches Knacken die Stille der Nacht durchbrochen. Aufgeschreckt vom nächtlichen Getöse hatten Old Shatterhand und seine Gefährten die geheimgehaltene Höhle verlassen und waren um den See geeilt. Ein grausiges Mahl hatte der Bär unter den verschütteten gehalten. Eingeklemmt unter Schnee und Stein mussten sie die Wahl des Bären erdulden. Der Jäger Hiller wurde verschont und er fand durch dieses Gottesurteil wieder auf den richtigen Weg. Es dämmerte der Weihnachtstag und die Gefährten begannen das Fest vorzubereiten. Während Old Jumbles Weg am Pa-Ware endete, bedeutete es für Hiller der Anfang zu einem veränderten Leben. Einen Wunsch noch hatte der zu Tode ermüdete Old Jumble als er spürte, das er die Jagdgründe des roten Mannes nicht mehr verlassen würde. Noch einmal wollte er das Gedicht seines einzigen Freundes aus Studentenjahren aufsagen. Ich verkündige Euch grosse Freude, die euch widerfahren ist, denn geboren wurde heute, euer Heiland Jesu Christ… , dann versagte die Stimme und Old Jumble hauchte sein Leben aus.

weiterlesen in der interpretation des bandes 24

am jenseits

Posted in buchinterpretationen on März 27th, 2014

der mit dem schicksal tanzt

Karl May/ May auf Wiki/Am Jenseits, Reiseerzählung, gesammelte Werke Bd.25/ Ueberreuter: diese Ausgabe in enger Zusammenarbeit mit dem Karl May Verlag Bamberg c 1951/ softfax S.318/ kaufen beim Karl May Verlag/ ausserdem: May`s Pax mit BlugUnkel auf jhome.ch/ seine biography

ben nur der giaur may`sche metaphysik

„Kutub“, rief der Effendi, als der Scheik der Haddedihn gerade zur Kurbatsch greifen wollte. Sofort liess sich der kleine Hadschi durch den Zuruf besänftigen. Keine weitere vorschnelle Tat sollte seinem Sihdi Stoff für seine Geschichten bieten. Nichts anderes als der Ruhm des berühmtesten aller Scheiks sollte die Seiten aus der Hand seines Effendis füllen. So war es denn auch nicht weiter erstaunlich, dass sich Halef mit der Frage an seinen Sihdi wandte: „Habe ich es gut gemacht?“ Doch einige Male noch wird das Blut heiss in den Adern von Halef wallen, und ihn zumindest in dieser Geschichte in brenzlige Situationen bringen. Denn diese Erzählung handelt von der grossen Pilgerreise der Schammar nach Mekka. Und die Wüste ist der Platz, da May seine Helden tanzen lässt.

tanz mit ben nur dem giaur

sawyer`s paradies

Posted in buchinterpretationen on März 15th, 2014

sein name war twain, mark twain

Mark Twain auf Wiki/ Tom Sawyer/ Klassiker-Bibliothek im Loewes Verlag Bayreuth copyright 1977/ herausgegeben, ins deutsche übertragen und mit einem Nachwort versehen von: Walter Scherf/ Illustrationen von Jozef Wilkon/ hardfax: S.256 inklusive Worterklärungen/ weitere Seiten: Mark Twain, eine Biographie/ Twains Sprüche/ Twains Leben und Werk auf Bücherwiki/ Twains Biographie auf Englisch

twains republic huck`n`tom oder tom`n`huck

St.Petersburg, Cardiff Hill. Tom und Huck waren drauf und dran in ein schicksalträchtiges Abenteuer zu stolpern. Dieser Tag, an dem sie eigentlich auch nichts anderes versuchten, als ein bischen Dramatik in ihr Bubenleben zu zirkeln, würde ihr Leben nachhaltig verändern. Ein grosses Abenteuer wollten sie erleben, mit Spitzhacke und  Schaufel einen grossen Fund machen. Tom und Huck suchten die unheimlichen Orte rund um St.Petersburg auf, gruben an verschiedenen verwunschenen Stellen. Zuletzt, nach vielen erfolglosen Versuchen, begaben sie sich zum alten Spukhaus. Ein kalter Schauer lief ihnen über den Rücken, als sie es betraten. Das endlose Graben hatte ein wenig von ihrem Eifer gefressen. Und so hatten sie sich entschieden das längst verlassene Haus zu betreten, ihre Furcht zu besiegen und endlich den Fuss in jenes Gemäuer zu setzen. Denn in ihren Herzen war die Furcht vor Gespenstern, in ihren Gedanken die Angst vor dem Unheimlichen. Als Huck und Tom einen ersten Augenschein genommen, hörten sie draussen plötzlich stimmen. Mit einem letzten Rest an Mut hetzten die beiden die knarrige und morsche Stiege hoch. Dann legten sie sich flach auf die staubigen Dielen. Zwei Erwachsene betraten das Spukhaus. Einem waren sie schon einmal begegnet und hatten dabei festgestellt, dass dieser Erwachsene seinen Lebensunterhalt jenseits des Gesetzes betrieb. Die Haare hätten sich Huck und Tom raufen können. Wiedereinmal hatte sie ihre Abenteuerlust in eine auswegslose Falle geführt. Sie hofften eigentlich nur noch, nicht entdeckt zu werden, lauschten aber auch gespannt, was da kommen sollte.

 weiterlesen in tom`n`huck`s paradies

der spion vom firewood camp

Posted in buchinterpretationen on Juli 22nd, 2012

Karl May/ der Spion vom Firewood Camp; Halbblut 1.Teil/ Band 38 der gesammelten Werke/ Groschenheftausgabe Seiten 63; Moewig Verlag München; 80 Rappen

 

Der Halbblut Indianer Ik Senanda hatte sich im Firewood Camp eingeschlichen. Sein Grossvater, der schwarze Mustang, hatte ihn beauftragt, das Bahnarbeiterlager auszukundschaften. Der Überfall auf das Firewood Camp sollte den Komantschen Gold, Guns und gelbe Zöpfe bringen. Alles lief rund, bis Timpes Erben im Lager aufkreuzten…

Triefend vom fadendicken Regen, trafen Has und Kas, Timpes Erben, im Camp ein. Sie waren unterwegs um Licht in eine mysteriöse Erbschaft zu bringen. Doch vorerst mussten sie mal trocken werden. Erneutes Hufgetrampel liess alle Anwesenden aufhorchen. Winnetou und Old Shatterhand betraten den Raum, wohlwissend, dass es mindestens jemand geben musste, dem ihre Aufmachung bekannt vorkam. Waren sie doch das bekannteste Jägerduo des Westens. Aber auch Winnetou und Shatterhand betraten mit offenen Augen den Schankraum. So entging ihnen auch nicht das Halbblut, dass verstohlen um sich blickend in einer Ecke sass.

Im selben Raum sassen auch die zwei Oberaufseher der chinesischen Arbeiter. Ihnen stach der Wert der Waffen der zwei Waldläufer in die Augen, veranlasste sie, einen kühnen Plan auszuhecken. Bestimmt würden sie den Stutzen, den Töter und die Büchse in der Stadt verkaufen  und damit die Heimreise bezahlen können. Viel früher als geplant würden sie nach Hause fahren, Schwalbennester essen anstatt Schienen zu verlegen.  Sie machten jedoch die Rechnung ohne Tokvi Kava, den schwarzen Mustang, der erschien, um Auskunft von dem Halbblut zu bekommen. In der Dunkelheit vor der Schenke stolperten die Chinesen nach dem Raub über die wartenden Roten. Die nahmen ihnen die Gewehre ab und dazu hörten sie die frohe Botschaft vom Eintreffen Winnetous und  Old Shatterhands. Sogleich entschieden sie sich, die Pferde der zwei Savannenmänner auch noch mitzunehmen. Sie machten jedoch die Rechnung ohne den Sinn der Tiere.

Von Ik Senanda, dem Halbblut, der sich  als Yato Inda  im Camp eingeschlichen hatte, erfuhren sie, dass Winnetou und Old Shatterhand die Absicht hatten, nach dem Alder Spring zu reiten, dem Erlenquell. Die Kommantschen würden nun zuerst die Skalps der Feinde des Stamms holen. Hernach blieb immer noch Zeit, den gelben und weissen Hunden die Zöpfe vom Kopf zu reissen. Hernach dann käme der siegreiche Ritt zu ihren Jagdgründen, dabei hätten sie gebunden an Händen und Füssen, Winnetou und Old Shatterhand.

Die Kunst des Fährtenlesens bewahrte Winnetou und Old Shatterhand vor der ihnen zugedachten Ehre. Sie nahmen die Abkürzung durch den Tunnel zum Alder Spring. Dort erwarteten sie die Ankunft der räuberischen Komantschen, belauschten ein Gespräch, gewannen die Gewehre zurück. Ik Senanda war entlarft. Schleunigst machten sich die Blutsbrüder wieder auf den Weg zum Camp. Das Lager war gewarnt. Würden die Komantschen ihren Feldzug trotzdem mit Erfolg beenden?

Fortzsetzung ist im Roman Halbblut zu lesen.

 

Die Erzählung vom Firewood Camp gibt so ziemlich alles wieder, was das Herzstück einer Erzählung aus der Feder May`s ausmacht. Deutsche treffen Deutsche, Intrigen und Ungerechtigkeiten werden gemeinsam ans Licht gebracht, Fährten scharfsinnig gelesen, Spione mit stechendem Blick entlarft und Gäule geritten bis sie zusammenbrechen. May erzählt von Landsmännern, die in die Ferne ziehn, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Man spürt die Kraft des Icherzählers, man wähnt sich neben den Westläufern auf der Prärie, wenn May die Timpes durch stömenden Regen ziehen lässt. Das Schicksal der Westläufer verschmelzt mit den Hoffnungen, die May dem Leser aus der  Tiefe der Eintönigkeit lockt. Kein Wunder, wusste May bei dieser Gedankenstärke nicht mehr zu unterscheiden, welche Welten er nun wirklich besucht hatte. Für einen Fantasy Freak der alten Garde hat der Spruch immer noch Gültigkeit: May lesen und sterben…

jh

 

 

 

 

Ardistan und Dschinnistan

Posted in buchinterpretationen on März 14th, 2012

Karl May/wikimay/ Ardistan und Dschinnistan Band 2/ Nummer 25 der gesammelten Reiseerzählungen im Manfred Pawlak Verlag,  copyright 1983/ Zeichnungen von Helmut Preiss/ softfax S.317/ Originalausgaben bei Karl May Verlag Bamberg

In Ardistan und Dschinnistan beschreibt Karl May den Weg des Gewaltherrschers Schedid el Ghalabi vom Gewaltmenschen zum Edelmenschen. Ich habe  Karl May`s Ardistan und Dschinnistan als erstes Werk ausgelesen, weil es am besten die zentrale Botschaft seiner Werke, oder noch besser gesagt sein innigstes Anliegen zum Ausdruck bringt. Ob alt oder jung, May wollte schlussendlich in seinen Werken sichergehen, dass sein Leser etwas von der Wichtigkeit persönlicher Veränderung mitbekommt.  Ja er selber war auf dem Weg zur Besserung, oder eben in der Sprache von May ausgedrückt, auf dem Weg von Ardistan nach Dschinnistan, vom Gewaltmenschen zum Edelmenschen.  So wird der Mir von Ardistan durch das Einflussnehmen von Kara ben Nemsi und Hadschi Halef Omar auf einen besseren Weg geleitet, hinauf in das Reich des Gutmenschen. Dort herrscht der Mir von Dschinnistan. Schedid el Ghalabis Leben wird durch  seines eigenen Sohnes intrigieren erschüttert. Eine uralte Prophezeiung wird zum Leben erweckt. Schedid el Ghalabi beginnt zu sehen, dass sein Weg einzig und allein durch eine Öffnung dem christlichen Glauben gegenüber weiterführt. Es ist wie immer die Erzählkraft May`s, die von den Seiten springenden Charaktere, die unsere Seele bewegen. Ob die beschriebene Botschaft auch im realen Leben einen Einfluss haben kann, oder ob sie auf den Romanseiten May`s bleiben muss, sei unserer Entscheidungskraft anheimgestellt. Ardistan und Dschinnistan ist ein Meisterwerk, das tief in die Abgründe der menschlichen Seele blicken lässt, Spannung und interessante Charaktere bietet.

jh