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wir

Posted in buchinterpretationen on Juni 30th, 2014

samjatins vision

Jewgenij Samjatin/ Samjatin auf Wiki/ Wir c samjatin 1920/ kiwi-verlag.de c 1958 & 1984, 11.Auflage 2011/ Titel der Originalasgabe: My/ aus dem russischen von Gisela Drohla/ Nachwort von Jürgen Rühle/ softfax S. 224/

wir, nummern sind wir dystopie vater

Mit mechanischer Genauigkeit spulte D-503 die täglichen Erfordernisse ab. Alles war genormt, alles war logisch, nichts hinderte ihn daran sein Bestes für den einzigen Staat zu geben. D-503 führte ein Tagebuch über sein Leben als Bürger des Einzigen Staates. Glück, Qualität und jedwede Segnung hatte die Vereinheitlichung allen Lebens zur Folge gehabt. Herz und Puls des Einzigen Staates waren die diamantenen Gesetzestafeln, die jeden Schritt im täglichen Ablauf regelten. Schon am morgen sangen 10 Mio Nummern die Hymne. Sie hatten keine Namen, sie alle waren eine Nummer. Nichts musste versteckt werden, Wände Mauern und sonstige Abgrenzungen waren aus Glas. All dies, die grössten Eroberungen nach dem 200 jährigen Krieg, zusammengefasst in seinem Tagebuch würde eines Tages mit einigen andern staatlichen Dichtungen durch die Integral, dessen Konstruktuer er war, ferne Welten und Lebensformen beglücken. Alles war sauber, geplant und genormt, bis auf seine Hände, sie gaben D-503 ein seltsames Gefühl, befrachtet mit veralteten Erinnerungen!

 weiterlesen in den Memoiren von D-503

der futurologische kongress

Posted in buchinterpretationen on Juni 19th, 2014

ijon tichys dystopia

Stanislaw Lem/ wikilem/ der futurologische Kongress/ suhrkamp taschenbuch 534, erste Auflage c 1979, c by Lem 1972/ Titel der Originalausgabe: Kongress futurologiczny/ aus dem polnischen von I.Zimmerman-Göllheim/ softfax S. 139

tychis schöpfer lem lem kongress gesicht die lemonade

In Nounas auf Costricana war der achte futurologische Weltkongress in Gange. 198 Vertreter aus 64 Ländern debattierten vornehmlich, wie der enormen Bevölkerungsexplosion beizukommen sei. Dem Rat Professors Tarantogas folgend, war auch Tichy angereist und nahm Unterkunft im Hilton. Gegenbewegler nahmen den Kogress zum Anlass, um für ihre Rechte zu demonstrieren. Als sie einen Botschafter entführten um politische Häftlinge freizubekommen, stürzte Nounas ins Chaos. Tichy und zwei Professoren nahmen in einem Abflusskanal Zuflucht, harrten gemeinsam der Dinge die da noch auf sie warteten.

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fahrenheit 451

Posted in buchinterpretationen on März 25th, 2014

bradbury fire

Ray Bradbury/ Bradbury auf Wiki/ Fahrenheit 451/ Diogenes: das literarische Taschenbuch, Jubiläumsausgabe 1996/  Titel der Originalausgabe 1953: Fahrenheit 451/ deutsche Erstausgabe 1955: Verlag die Arche Zürich/ aus dem amerikanischen von: Fritz Güttinger/ Umschlagfoto: Julian Essam/ softfax S.176/ und eine biographie auf diogenes

knüttel knauf blatt turn turn buch burn

Entschwindendes Licht raubte meiner Flucht das Tempo. Kanten, Ecken und Umrisse verblassten im Dämmer des Tages. Der Übergang von Tag zu Nacht brachte meinen Bewegungsablauf durcheinander. Hatte ich mich bei guter Sicht vorangeworfen und war von Gasse zu Gasse gehetzt, so fühlte ich mich jetzt wie ein Rapper, der im Bühnennebel die Umsicht verlor, zurückzuckend und abfedernd vor Hindernissen. Indessen hatte sich der Puls beruhigt, meine Sinne sich auf die Veränderungen eingestellt. Ich lief in der Mitte einer Gasse gerade auf einen Block zu, der die nächste Gabelung bezeichnete. Erneut verminderte ich das Tempo, verfiel beinahe in Schritt. Aus einem Fenster flimmerte das Gelichter eines Wandbildschirms. Und in mir tauchte das Bild meiner Frau Mildred auf, wie sie stundenlang in die Fernsehwand glotzte und davon träumte, sich eine vierte Wand als Bildschirm einzubauen. Während das Bild meiner armen Frau mein Bewusstsein blockte, fluteten die jüngsten Ereignisse mit zunehmender Kraft mein Denken. Dabei hatte ich meine Schritte so weit verlangsamt, dass ich ohne Sorge die Geschehnisse der letzten Tage bedenken konnte.

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schöne neue welt

Posted in buchinterpretationen on August 22nd, 2013

Aldous Huxley (Huxley auf Wiki)Copyright 1953 (mit Herberth E. Herlitschka)/ Originalausgabe erschien 1932/ Neuausgabe 1949 unter dem Titel Brave New World/erste deutsche Ausgabe 1932 mit Titel: Welt-wohin?/zweite deutsche Ausgabe 1950 mit Titel: Wackere neue Welt, übersetzt von H.E.H./ publizierte Ausgabe im Fischer Taschenbuch Verlag, 65.Auflage Juli 2008/ Übersetzung von Herberth E. Herlitschka/ S.253/ erhältlich bei: englisch bei Thalia

Sigmund Marx, Angestellter der staatlichen Brut- und Normzentrale Berlin,  hatte sich für seine bevorstehenden Ferien etwas besonderes ausgedacht. Er wollte mit seiner neuen Freundin Lenina nach dem Wildreservat in Neumexiko reisen. Alles was er brauchte, war die  Bewilligung vom Weltaufsichtsrat. Als diese erfolgte, zögerte Sigmund nicht länger. Endlich würde er etwas Neues sehen, etwas Grundverschiedenes. Er hatte genug von einem Leben vorgeschrieben durch Normung. Auch wenn er ein Alpha-Plus war, untersetzt zwar, aber er war einer, das ihm ein Leben in der obersten Kaste ermöglichte, so hatte sich doch eine gewisse Unzufriedenheit eingeschlichen. Er war also kein Angehöriger jener khakifarbenen Dutzendlingen, die man eigens dafür gezüchtet hatte, in einer Firma zu arbeiten, zu funktionieren. Er gehörte zur obersten Klasse, hatte immer die Wahl. Konnte sich auch mit seiner Wunschfrau einlassen. Eines jedoch liess sich nicht mehr wegdiskutieren, Sigmund war es leid ein Kind der Normung zu sein, zu tun was ihm die  Schlafschulweisheiten täglich wieder von Neuem in Erinnerung brachten. Er wollte Leben, Gefühle, Leidenschaft. Sigmund hatte sich entschlossen. Im Reservat der Wilden würde er zusammen mit Lemina auf Entdeckung gehen.

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herrschaft der gewerkschaften

Posted in buchinterpretationen on September 25th, 2012

Anthony Burgess, 1985, Heyne Verlag 1982, Titel der englischen Originalausgabe: 1985, copyright 1978,  Übersetzung Walter Brumm, Redaktion Wolfgang Jeschkesoftfax S.350

Der Roman

Bev Jones eilte zum Ort des Unglücks, sah seine  Frau als verkohlte Leiche in den Trümmern liegen. Niemals hätte er sich ausgedacht, dass sein normal bürgerliches Leben auf diese Weise enden würde. Die Feuerwehrleute hatten gestreikt, dem Aufruf der Gewerkschaft folge geleistet. Das Leben Bev Jones nahm eine radikale Wendung. Er würde wegen seiner Einstellung Not leiden. Und wie das Nachdröhnen eines lauten Basses, blieben die letzten Worte seiner Frau in seinem Kopf haften: “ Lass es ihnen nicht durchgehen!“

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Das Essay zu 1984

Katechismus und Absichten/ 1948: Gespräch mit einem alten Mann/ Engsoz ins Auge gefasst/ Kakotopia/ Staat und Superstaat: ein Gespräch/ Bakunins Kinder/ Uhrwerk Orangen/ der Tod der Liebe

 

 

engsoz

Posted in buchinterpretationen on April 13th, 2012

George Orwell/orewll auf wiki/ 1984/ Diana Verlag Baden-Baden, Stuttgart c 1950/ Titel der englischen Ausgabe: Nineteen Eighty-Four/ ins deutsche übertragen von Kurt Wagenseil/ hardfax 3. Auflage S.356/ zutun bei: buch.ch

als die engländer mit ihren destruktiven ansichten die welt aufmischten, denn dies ist orwells 1984, rezensiert von gedankenverbrecher jhome:

jhome`s altdenk

burgess`aldenk