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lunatico

Posted in buchinterpretationen on April 30th, 2013

Isaac Asimov: Lunatico, oder die nächste Welt/ ungekürzte Lizenzausgabe für den Buchclub Ex Libris Zürich 1974/ gesammtdeutsche Rechte bei Scherz Verlag Bern und München/ Titel des Originals: The Gods Themselves/ aus  dem amerikanischen von Thomas Schlück/ Copyright Isaac Asimov 1972/ hardfax S. 318

Gemächlich schlenderte Ben zum nächsten Rendezvous mit Selene.  Bilder seiner terrestrischen Herkunft brachte die Vergangenheit ins Bewusstsein. Während Ben versuchte, seinen Gang der minderen Anziehungskraft des Mondes anzupassen, blockten Szenen der gescheiterten wissenschaftlichen Laufbahn seinen neu gewonnenen Tatendrang. Um einer Erfindung Vorschub zu leisten, hatte man ihn beiseite gestellt. Ein Wissenschaftler hatte den Erfolg eingeheimst, der mit den der Errungenschaft zugrunde liegenden Berechnungen nichts zu tun hatte. Aus einem Parauniversum waren die mathematischen Erkenntnisse zur Erde gelangt. Der Erfolg, den die Umsetzungen der Pläne aus dem Parauniversum brachte, wurde Hallam zugeschrieben. Hallam, der im Rufe stand, Ehrgeiz vor wissenschaftliche Erkenntnis zu setzen. Hallam, der verhinderte, dass Ben in zwei Punkten das Projekt der Elektronenpumpe bekämpfte.  Hallam, der persönliche Ziele vor die Sicherheit der Menschheit setzte, und nicht wahrhaben wollte, dass durch den Verlust an Elektronen das Universum aus dem Gleichgewicht kam. Langsam verlor die Sonne an Energie, an Wärme. In vierhunderttausend Kilometern Entfernung rollte nun Ben mit Hilfe von Selene, der Touristenführerin, die Vergangenheit neu auf. Er würde Hallam den Rest geben. Die Mängel der Erfindung der Elektronenpumpe an die Öffentlichkeit bringen, sie der Menscheit beweisen. Kein geltungssüchtiger Wissenschaftler würde ihn dabei stoppen. Ben war auf dem Mond. Und hier würde er auch bleiben.

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Terra/ Para/ Luna

die ersten menschen auf dem mond

Posted in buchinterpretationen on April 21st, 2013

H.G.Wells: Die ersten Menschen auf dem Mond/ Ullstein Buch Nr.20253/ englischer Originaltitel: The First Men in the Moon/ berechtigte Übersetzung von Werner von Grünau/ copyright Paul Zsolnay Verlag Wien, Hamburg 1980/ Erscheinungsdatum Ullstein 1982/ softfax S.278

Der grosse Lunar lauschte staunend dem Bericht des Erdlings. In der riesigen Halle hatte sich das Mondvolk um seinen Herrscher versammelt, um die Ausführungen und Erläuterungen Cavors zu hören. Bläuliches Licht flutete die Halle, warf seinen geheimnisvollen Schein auf  insektenartige Wesen. Inmitten dieser Brandung aus fremdartigen Gliedern, Köpfen und Beinen, stand der Wissenschaftler. Erzählte von seiner Reise, erzählte von der Erde und seinen Errungenschaften, erzählte den Seleniten von seiner eigenen Entdeckung, der Erfindung des Cavorit. Ein Raunen ging durch die Mondschar, und eine Frage drängte sich dem grossen Lunar auf. Würden noch mehr Erdlinge erscheinen, und welche Auswirkungen würde es haben?

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von der erde zum mond

Posted in buchinterpretationen on März 25th, 2013

Jules Verne: Von der Erde zum Mond/Originaltitel 1867 bei J.Hetzel, Paris: De la terre al la lune/Erstausgabe dieser Neuübersetzung: Diogenes Verlag 1966/veröffentlicht als Diogenes Taschenbuch 1976/übersetzt von William Matheson/Illustrationen von: de Montaut/ hardfax S.300/ das astrolexikon nimmt sich der weiterführenden reise um den mond an

Mit einem nervenden Quitschton als Beigabe ging die Einstiegsluke auf. Ein weisseingepackter Kopf mit Glasscheibe lugte vorsichtig über den Rand. Zögerlich wendete die Gestalt den Kopf von der einen zur andern Seite. Nichts als graue nebelverhangene Ödnis weit und breit. Es machte den Anschein, als erschiene im nächsten Augenblick eine übergrosse Hand und benütze den Kopf als Startknopf für ein intergalaktisches Spiel. Und für die Spanne eines Augenzwinkerns flashte das Startintro eines Spaceballergames mein Gehirn. Als hätte der Mann im Raumanzug eine unwirkliche Bedrohung gespührt, verschand der Kopf plötzlich aus der Luke. Eine Weile stand nun das seltsame  Gefährt wie verlassen da. Nichts geschah.

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Dies und weitere merkwürdige oder auch denkwürdige Handlungen wären geschehen, wenn Verne seine schriftstellerische Mission von der Reise zum Mond, mit der Landung auf dem Mond abgeschlossen hätte.  Der Gun Club hätte eine weitere Ehrung seines ruhmreichen Bestehens einstreichen können. So aber landete das Projektil im noch nicht existierenden Raumschrott der Mondumlaufbahn. Nach genauen Berechnungen hatten Barbicane und sein Sekretär, J.T.Maston, die neunhundert Fuss lange Columbiade, in Tampas Town Florida zum Abschuss gebracht. Nach exakt drei Tagen, dreizehn Stunden, dreizehn Minuten und zwanzig Sekunden endete die Reise in der Umlaufbahn des Erdtrabanten. Präsident Barbicane, Captain Nicolls und der französische Abenteurer Ardan,  konnten nun nichts anderes tun, als die Erde und den Mond gleichfalls als Kugel zu betrachten. Gemeinsam hatten sie das für sie konstruierte Projektil bestiegen. Atmeten gemeinsam den Rest an verbliebenem Sauerstoff. Erneuerten den Sauerstoff durch kaustisches Kali. Beobachtet wurden sie dabei durch J.T.Maston, den Sekretär des Gun Club. Auf dem höchst möglichen Punkt des Felsengebirges hatten sie eine Sternwarte eingerichtet. Von dort beobachtete Maston die Bewegungen der Kapsel. Maston glaubte an seinen Präsidenten. Barbicane würde eine Möglichkeit finden, der Mondumlaufbahn zu fliehen. Und er Maston, würde nicht weichen, bis er dies würde beobachten können…

jh