August 2017
M D M D F S S
« Jul    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archive

Chronik von Stahl und Feder Bd2

Posted in buchinterpretationen on Juni 28th, 2017

klauendesdrachenautoren

Tädeus M. Fivaz und Peter Segmüller/ Stahl und Feder Wiki/ Die Chronik von Stahl und Feder Band 2: Die Klauen des SeedrachenSoftfax S.439

blogunkel edelfaxe  stahl und feder klauen

Krieg und Frieden im Nordreich

Sprich Freund und tritt ein! Ein Satz, ein Rätsel, das den grossen Gandalf im ersten Buch von Tolkiens Herr der Ringe an den Rand seiner Weisheit brachte. Die Lösung war der Eintritt für den Zauberer und seine Gefährten zu den Hallen der Zwerge. Die Autoren Tädeus M. Fivaz und Peter Segmüller haben mit den Chroniken von Stahl und Feder ein fantastisches Universum eröffnet. Teil zwei, die Klauen des Seedrachens, ist Gegenstand dieser Besprechung.

Aus dem Grünsteppenreich vertrieben, bauen sich die Siedler in den Wäldern des Nordens eine neue Heimat auf. Der Norden ist Teil der Welt Opalindon. Drei Jahre sind vergangen und die Siedler haben im Wald schon einige Niederlassungen gegründet. Auf einem Erkundungsritt unter der Leitung von Evarn, dem Anführer der Siedler, greifen feindliche Soldaten den Trupp an. Evarn und seine Leute schaffen es gerade noch bis zu einer geheimnisvollen Zuflucht. Dort erhalten sie Hilfe von einem alten Geschlecht und ein freundschaftliches Bündnis entsteht. Ebenfalls wohnhaft im Waldreich des Nordens sind die Yärii, die eigentlichen Besitzer des Landes. Von den Soldaten, die zur Seefahrermacht der Yehiner gehören, werden sie in Ruhe gelassen, aber auch ausgenützt. Im folgenden werden Bündnisse geschmiedet, freundschaftliche und zweckmässige, und der Kampf um die Vorherrschaft im Waldreich des Nordens nimmt Fahrt auf.

Interessant und spannend in Wort und Satz, beschreiben die Autoren den Werdegang der Siedler in der noch fremden Welt. Von Anfang an fühlt man sich in den Bann eines einmaligen Abenteuers gezogen. Es riecht nach verzweifelter Anstrengung, Schweiss und Blut, als die Siedler das erste Mal vor den fremden Soldaten fliehen. Man fühlt die geheimnisvolle Macht des alten Geschlechts, das den Siedlern zu Hilfe eilt. Und man erkennt das strategische Denken und Handeln der Leute der Seefahrermacht. Mittendrin schliesslich, fällt es einem nicht schwer, ein Herz für die Eingesessenen zu haben. Sie müssen sich entscheiden, wem sie im Krieg helfen sollen.

So lässt sich der Roman, die Klauen des Seedrachens, welcher der zweite und abgeschlossene Teil der Chroniken von Stahl und Feder ist, als High Fantasy Geschichte mit einem grossen Anteil von mittelalterlichen Elementen beschreiben. Eine High Fantasy Geschichte zeichnet sich vor allem durch die Kreation einer völlig andern Welt aus. Da ist es möglich, dass in dieser neuen Welt Geschöpfe hausen, die man nicht gleich als Nachbar hat. Das kann von Fabelwesen bis zu Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Wesen mit magischen Kräften reichen. Daraus leiten sich auch spirituelle und religiöse Praktiken ab. Ein weiteres Merkmal einer High Fantasy Geschichte muss eine neue Sprache sein. Wörter, Sätze und Begriffe, die man den geschaffenen Völkern in den Mund legen kann. Von allem findet man bei Tädeus M. Fivaz` und Peter Segmüllers Roman etwas. Um ein Beispiel zu nennen, die Einheimischen Yärii leben in Baumhäusern, haben Plattformen zwischen den Bäumen die man Goras nennt.

Die Geschichte könnte aber ebenso gut ein historischer Mittelalterroman sein. Denn es geht im Roman auch um Bündnisse zwischen den Völkern, befestigte Lager und Schlachttechniken. Die Realität der Geschichte in Romanform wird durch optimal genutzte digitale Möglichkeiten unterstützt. Hintergründe, Begriffe, Musik, Hörspiel, Leseproben, Autorennews und vieles mehr ist auf der Autorenhomepage abrufbar. Die Chroniken von Stahl und Feder sind mit viel Hingabe erstellt und empfehlenswert für jeden Liebhaber von High Fantasy Geschichten. Umso mehr, als es aufzeigt, dass eine Geschichte auch ohne einen klassischen Verlag im Rücken verkauft werden kann.

für das team fantaster hat starkweis geamtet

 

interpretation von hennens drachenelfen bd 1

Posted in buchinterpretationen on September 27th, 2016

albenmarks gründer

Bernard Hennen/ der Autor auf Wiki/ Drachenelfen Bd 1/ Heyne Verlag c 2011/ Softfax S. 1069/ spezielles: aufklapbarer Buchdeckel mit Karte, Fortsetzungsgeschichte: Bd 2 in der Bücherkiste

blogunkels green power  drachenfall

Gonvalon trat aus dem Schatten. Vor ihm stand seine Schülerin.  Getreu den Anweisungen hatte er seine Gefühle gemeistert. Als Drachenelf war er geschult seine Emotionen durch eine Kunst zu bändigen. Gonvalon meisselte. Durch die Schläge flossen Wut und Schmerz in den Stein. Sein Meister war der Goldene Drache. Jeder Drachenelf hatte einen Meister. Seine letzte Mission für den Goldenen hatte tiefe Spuren hinterlassen. Zusammen mit Aylin befreite er die Geächtete Nandalee aus den Händen der Trolle. Nandalee, eine Elfe, die seit der Ausbildung zur Drachenelfe in der weissen Halle einen unbeugsamen Charakter geoffenbart hatte. Sie war eine furchtlose Jägerin, eine Maurawan aus Carandamon. Diese verdammten Gesetze im Schwertkampf waren ihr eine Last. Nandalee unterordnete sich nicht und ging ihren eigenen Weg. Holte sich aus einem nahen Wald einen starken Eibenstab und machte sich einen Bogen. Denn darin war sie geübt. Bogen zu schiessen gab ihr Sicherheit. Was nützte sie ein Schwert zu schwingen, wenn Herz und Seele sich widersetzten? Die Meister sollten nun über ihre Unbändigkeit entscheiden. Und egal was sie entschieden, Nandalee hatte sich auch entschieden. Sie wollte die Ausbildung durch Gonvalon erdulden. Akzeptierte ihn als Lehrer. Nun hatte sich die „Meister Schüler Beziehung“ entwickelt. Etwas wie Zuneigung hatte sich Bahn gebrochen. Eine neue Mission brachte ihre junge Beziehung jedoch auf unsichere Wege. Erneut fühlte sich Gonvalon verlassen, meisselte nun seine Liebe in den Stein. Würde er aber bedingslos die Mission erfüllen, die sein Drachenmeister forderte oder würde er seine Interessen vorschieben? Gonvalon war das Winterkind, er würde diese Prüfung bestehen, den Auftrag für den Goldenen ausführen.

Das Universum in dem sie lebten war in drei Welten unterteilt. Nicht zufrieden waren die Drachen als Erstgeborene mit den Schöpfern, den untätigen Alben. Allen voran der eine Drache, der seine Nestbrüder aufwiegelte. Geschickt war er darin seine Spuren zu verwischen, zu intrigieren. Er benützte einen Dolch für alle seine Untaten. Die Alben sollten weiterdämmern. Er handelte und zog die Nestbrüder auf seine Seite. Das Geschick dreier Welten zu bestimmen. Denn alle hatten sie in einer Dose die Weissagung über die Zukunft erblickt. Die Unsicherheit in der Entwicklung allen Lebens erhascht. Aber da war auch der Dunkle Drache, Nachtatem, er hatte eigene Ziele. Er war es gewesen der Gonvalon, Nandalee und Bydain auf eine Mission geschickt hatte. Der sich gegen das Begehren seiner Nestbrüder stellte. Wie würde sich aber sein Alleingang entwickeln?

Von all den Ränken nichtsahnend lebten die Zwerge zurückgezogen in ihrem Reich. Eine ganz andere Motivation trieb die wackeren Erdlinge in das Geschehen einzugreifen. Die Alben, die Elfen, die Drachen, die Menschen; alle besassen sie in irgendeiner Form magische Fähigkeiten. Nur die Zwerge mühten sich durch redliche Arbeit. Bearbeiteten Stein und Fels, lebten unter dem Berg. So schien es zumindest. Ein Team um Hornbori  bemühte sich das zu ändern. Sie suchten Blut um Magie zu erzeugen, Drachenblut. Es war Galar der Schmied und Nyr der Schütze, die mit der riesigen Drachenflitsche die Himmelsechse runterholten. Das Blut des Drachen in Verbingung mit einem Stück Koboldskäse aus Drashnapur würde ihnen den Weg zu absonderlichen Kräften öffnen. Niemand der Zwerge aber, nicht Galar und nicht Nyr wussten aber mehr, das die Dose der Weissagung, aus der alle Geschöpfe die Zukunft lasen, einst aus ihrer Halle entwendet wurde. Sie hatten Wissen um Magie gehabt und es längst vergessen.

Wege zur Beantwortung vieler Fragen hätten sich aufgetan, hätte irgendein Weiser der drei Welten seine Zeit damit verbracht, Rollen, Folianten und Papiere in der berühmten Bibliothek zu Iskendria durchzusehen. Schicksale wären anderst gelenkt worden, hätte man Galawayn, den Hüter der Schriften zu Rate gezogen. Man hätte gelesen von den ewigen Träumereien der Alben, von den durchtriebenen Absichten der Himmelsschlangen, den tückischen Zielen der Devanthar die hier noch nicht zu Wort kamen, und man hätte erfahren, zu welchem Ziel die Welt Nangog erschaffen worden war. Den Drachenelfen wären unsichere Missionen erspart geblieben und die Menschen hätten ein genaueres Bild der Welt um sich gehabt. So aber blieben jene Folianten und Papiere unberührt. Herrschaft musste errungen, Welten erobert werden. Mittendrin die Drachenelfen, die Diener der Himmelsschlangen und ganz am Anfang der Geschichte natürlich auch Artax der Bauer, der einen nicht unwesentlichen Teil der Geschichte bestreitet.

Zusammen bewimmeln all diese Kreaturen Hennens Plot die Drachenelfen. Ein mächtiges High Fantasy Bild  des deutschen Könners, der all die Merkmale dieses Genres mit grossartigem Getöse abruft. Ein muss für jeden fantastischen Wanderer!

joho

das buch drachenbeinthron

Posted in buchinterpretationen on Mai 12th, 2016

zwischenweltentad

Tad Williams/ Sir Tad auf Wiki/ Sonderedition der Drachenbeinthron im Weltbildverlag c 2006/ Originaltitel: The Dragonbone Chair/ deutsch von V.C.Harksen/ c Tad Williams 1988/

blogunkel goes cyberspace  drachenbeinthron

Die Evolution aller Dinge ist nicht bestätigt. Die Schöpfung der Welt dem Glauben überlassen. High Fantasy eine Literaturform, die dem Autor einiges an Kreativität abverlangt.

Die Handlung beginnt mit einem Paukenschlag. König Johan Presbyter stirbt. Osten Ard verliert seinen Hochkönig und der Friede hängt vortan an einem seidenen Faden. Sein erster Sohn, Prinz Elias folgt seinem Vater auf den Thron. Viele Ratgeber sagen ihm eine starke Herrschaft voraus. Sein Ratgeber ist auch Pryrates, ein Priester, der der Magie Tür und Tor geöffnet hat. Die Herrschaft Elias wendet sich jedoch zur Tirannei. Widerstand regt sich in den uralten Mauern des Hochhorstes. Es ist der Küchenjunge Simon, genannt das Mondkalb, der nun im Brennpunkt steht. Als er dem in ungnade gefallenen Bruder von Elias zur Flucht verhilft, steht Simon im Visier des Königs. Mit Hilfe des Hofweisen Morgenes gelingt ihm die Flucht. Durch einen Tunnel gelangt er zu einer Begräbnisstätte. Sein Ziel, die Feste Naglimund, Burg Josuas. Es ist dies der Anfang einer langen Reise. Einer Reise, die Simon in eine Welt voll von fremden Wesen, Kriegern und Magie führt. Er muss sich sputen, denn die Häscher des Königs sind ihm auf den Fersen. Im Wald Aldheorte trifft er auf einen Troll und seinen Wolf, der in Überlebenstechniken bestens bewandert ist. Zusammen durchqueren sie Aldheorte, einen uralten Wald, helfen einem Elben aus einer Menschenfalle, treffen auf die Eulenfrau Geloe, durchwandern den Knoch, einen Schauplatz eines vergangenen Krieges, erleben wie die Abtei St.Hoderund der Raub der Flammen wird. Schliesslich gelingt ihnen der Durchbruch nach Naglimund, der Nagelfeste. Dort erwartet sie Prinz Josua. Pläne werden geschmiedet und Archivar Strangeyard durchwühlt Papierrollen. Sie stossen auf eine uralte Prophezeiung und das Geheimnis der drei Schwerter. In den Schwertern liegt Macht und könnte den Widerstand um Josua zu einem erfolgreichen Ende führen. In aller Heimlichkeit macht sich ein Trupp nach Urmsheim auf. Dort liegt Dorn verschollen, das Sternenschwert, bewacht durch einen Drachen. Auf dem Weg begegnen sie Elben, den Sithi. Einem von Ihnen hat er das Leben gerettet. In das Geschehen hat sich nun auch Miriamel, die Tochter Elias eingemischt. Alleine macht sie sich auf den Weg, begleitet von einem zwielichtigen Mönch, Beistand im Kampf gegen ihren ausser Kontrolle geratenen Vater  bei den befreundeten Nabbanai zu erbitten. Währenddem steht der Tyrann vom Hochhorst vor den Toren Naglimunds. Die Geschichte wird Simon verändern. Er war ein Mondkalb. Die Begegnung mit dem Drachen wird ihn verändern, einen neuen Namen geben. Hier endet die Geschichte, findet seien Fortgang aber in weiteren drei Bänden.

zur Beurteilung und Wertung

jh

das erbe von winterfell

Posted in buchinterpretationen on August 1st, 2015

herr der 7 königslande

George R.R. Martin/ R.R. Martin auf Wiki/ Das Lied von Eis und Feuer Bd 2: Das Erbe von Winterfell/ Taschenbuchausgabe 8.Auflage Blanvalet 2010/ amerikanische Originalausgabe mit dem Titel „A Game Of Thrones“ Pages 360-674/ ins deutsche übertragen von Jörg Ingwersen/ durchgesehen und überarbeitet von Sigrun Zühlke und Thomas Giessl/ softfax S. 514/ Anhänge Königshäuser und Karten

 blogunkelsgreen  goth buch zwei

Westeros lag in Trümmern. Der König war gestorben, die Hand hatte man erschlagen, den Thron dem angeblichen Erben zugesprochen. Das einst starke Bündnis der sieben Königslande war am Abgrund. Mit dem Ableben des Königs der langjährige Frieden Geschichte. Die Herren der hohen Häuser rüsteten zum Kampf. Gerissenheit und Stärke würden dem besten Kämpfer den Thron sichern. Es war ein Abwägen und ein Taktieren, messen und gemessen werden. Der Mensch ein Faktor in einer Gleichung. Die Edelleute das Werkzeug zum Erfolg. Die Herrscher die Figuren auf dem Brett. Westeros und die sieben Königslande ein Feld für Hass, Verrat und Intriegen. Wer würde aber den ausschlaggebenden Unterschied machen. Die Wilden hinter der Mauer im Norden, die Reitermenschen von den Steppen, oder vielleicht eine letzte Drachenherrin? Der verwaiste eiserne Stuhl in Königsmund war der Anstoss zu einem grausamen Rennen, zu einem Kampf, zu einem Streit, zum Spiel um die Macht, zum Spiel um den Thron, den Königsthron.

joho

die orks – die rückkehr

Posted in buchinterpretationen on Mai 21st, 2015

der mit den orks tanzt

Stan Nicholls/ Nicholls` Wikieintrag/ die Orks, die Rückkehr, ein Heyne Buch, c 2012 bei Heyne Verlag/ enthält drei Romane: die Orks- Blutrache, Blutnacht, Blutjagd/ englische Originaltitel: Orcs, bad blood- weapons of magical destruction, army of shadows, inferno/ deutsche Übersetzung von Jürgen Langowski/ Umschlaggestaltung Lee Gibbons/  Karte Erhard Ringer/ softfax S.1421

blogunkel edelfaxe  nicholls orkische textsammlung  blogunkels spacetrip

Kaum hatten die Instrumentale die Vielfrasse durch das Portal geschleudert, als sie von einem Trupp Gesetzloser angegriffen wurden. Mit einem Ächzen  fuhren die Klingen aus den Scheiden. Stryke blieb gerade noch Zeit seinen Trupp zu ordnen. „Kommt schon“, konnte er noch brüllen, als Schreie und Todesröcheln die restliche Hoffnung auf einen friedlichen Ausgang vertrieb. Stryke parierte einen von oben geführten Axthieb. Konzentrierte seine Bemühungen die Verteidigung des Gesetzlosen zu durchbrechen. Mit roher Gewalt streckte er sein Gegenüber zu Boden. Setzte nach, trieb kalten Stahl in die Brusthälfte des Gefällten. Dann herrschte plötzlich Ruhe. Die Vielfrasse hatten ganze Arbeit geleistet. Hatten getan wozu sie ausgebildet waren. Gehackt und gestochen in kontrollierter Ausübung. Ihr erneutes Erscheinen in Maras Dantien war ein Warnruf. Ein Warnruf an jeglichen Gewaltherrscher.

zum ersten buch die orks

zur weiterführenden interpretation von orks die rückkehr

die jägerschenke

Posted in buchinterpretationen on Mai 12th, 2015

storyteller dave

Dave Duncan/ Duncan in der Wikiwelt/ die Jägerschenke c Bastei Lübbe 2010/ Titel der englischen Originalausgabe: the Hunters Haunt/ aus dem englischen von Michael Krug/ softfax 395

onkel duncans hütte  blogunkels natursurf

Gewitterartige Wolken zogen sich über dem Grimmgebirge zusammen. Eine Gruppe Handelsreisende war auf dem Weg in den warmen Süden.  Um sicher über den Pass zu kommen, hatte sich auch Omar, der Geschichtenhändler, den Kaufleuten angeschlossen. In einer Schenke hatte er die Zeche geprellt, den Hund erschlagen, musste fliehen. Die Gruppe Reisender kam gut voran. Der beschwerliche Weg würde sie in die Weinländer des Südens bringen. Es wurde gelacht, fröhlich manche Rede geteilt. Als eine Bande von Räubern die Handelsreisenden überfällt, muss Omar als einziger Überlebender die Reise abbrechen. Das Gewitter hatte das Gebirge bereits mit dickem Nebel belegt. Es blieb dem Geschichtenhändler keine Wahl. Er musste eine Bleibe suchen. Einige Zeit schon hatte Omar sich nun durch die eisige Kälte gekämpft. Endlich sah er ein Licht. Hoffnungsvoll klopfte er an die Tür. Der Schlag wollte ihn treffen, als er bemerkte wo er war. Blut gefror in seinen Adern. Ein bekannter Schankraum trat seinem Blick entgegen. Sein Fuss überschritt die Schwelle zur Jägerschenke.

behält omar seinen kopf, blogunkel berichtet

zwergenzorn, bd 2 der zwergensaga

Posted in buchinterpretationen on März 26th, 2015

kiernan, ultimativer zwergenautor

Dennis L. McKiernan/ Kiernan auf Wiki/ Zwergensaga Edition Weltbild: Zwergenkrieger Bd 1, Zwergenzorn Bd 2, Zwergenmacht Bd 3/ Erstausgabe  c 2004 by Heyne Fantasy Verlag/ Originalausgabe von Zwergenzorn mit dem Titel: the silver call- Part 1: Trek to Kraggen-Cor/ aus dem amerikanischen von Christian Jentzsch/ Illustration Volkan Baga/ hardfax S.334/

blogunkel edelfaxe  kiernans zwergenzorn  blogunkels fernwelten

Die Völker Mithgars hatten eine lange Spanne des Friedens erlebt. Tausend Jahre hatte man nichts vom Gezücht gehört, war das Land vom Schatten befreit. In Pellar hatte der Hochkönig geherrscht, hatte allen Völkern Sicherheit und freies Leben gewährt. Missgunst und Rivalität waren selten in jenen Tagen. Handel und Verkehr hatte geblüht, Wohlfahrt war ein gern gesehener Gast. Seit einiger Zeit aber ging nun ein Gerücht von einem Schatten um. Leute denen man traute, erzählten von Überfällen auf die Handelsroute nahe dem Grimmwall. Ein unheilvoller Name begleitete die düsteren Vorahnungen. Von Gnar hörte man sprechen, von Überresten des Gezüchts das man ausgerottet glaubte, das sich in einer alten Zwergenfeste sammelte. Der Hochkönig sammelte bereits ein Heer, als eine Gesandtschaft die Halle des Herrschers betrat. Zwei Zwerge und ein Mensch ersuchten den König, die Angelegenheit in ihre Hände zu legen. Es war an einem angenehm warmen Mittsommertag, als sich die Gesandtschaft wieder auf den Weg machte. Antworten mussten gefunden werden. Antworten über den Verbleib des Gezüchts nach dem Winterkrieg,  Antworten zu den Hallen von Kraggen Cor, der alten Zwergenfeste.

weitersuchen mit joho`s interpretation des zwergenzorns

pfade ins zwielicht bd 27

Posted in buchinterpretationen on Januar 7th, 2015

jordans planet

Robert Jordan/ Jordans Wikieintrag/ das Rad der Zeit Bd. 27 Pfade ins Zwielicht Teil 1(Heyne Sf und Fantasy Band 06/9204)/ c Ullstein Heyne List Gmbh 2003/ Titel der amerikanischen Originalausgabe: crossroads of twilight/ Übersetzung aus amerikanischem Englisch von Andreas Decker/ Deutsche Erstausgabe Redaktion Ralf Oliver Dürr/ Zusatz Karte und Glossar/ softfax s.558

jordan 27. planet  blogunkels softline  jordans 27er adler

Das Land zwischen der grossen Fäule und dem Meer stand an der Schwelle zu Tarmon Gai`don, der letzten grossen Schlacht. Das Rad hatte sich gedreht, die Mächte des Guten und des Bösen waren in Bewegung, die Herrenhäuser in Aufruhr. Im Westen beorderte der König Alsalam von Arad Doman seine Fürsten zur Lagebesprechung  in das Jagdschloss von Lady Osana. Im Süden in der Stadt Amadicia schmiedete Hochinquisitor Asunawa Pläne, um der ständigen Bedrohung einer rebellischen Gruppe von Aes Sedai Herr zu werden. Nicht weit davon entfernt, in der Hafenstadt Ebou Dar, entführt ein Adliger namens Mat Cauthon mit Hilfe des Meervolkes die Tochter der Neun Monde, Lady Tuon, aus dem Tarasin Palast. Vorbei der Frieden in der seanchanischen Hafenstadt. Furyk Karede, Bannergeneral der Totenwache heftet sich an die Fersen des Entführers. Im Westen gelingt es dem Aiel Stamm der Shaido, die Frau Perrin Aybara`s, genannt Goldauge, zu entführen. Was Lord Perrin Aybara veranlasst, seine Mannen zur Waffe zu rufen und die Befreiung seiner Geliebten anzustreben. Aus dem Lande Kandor im Norden rückt ein Heer an, um Elaiyne, der Erbin des Löwenthrons von Caemlyn, beizustehen.  Und allerorts mittendrin im Geschehen waren die mit der Einen Macht begabten Frauen der weissen Burg zu Tar Valon, die Aes Sedai. Das Rad hatte sich gedreht, die Länder zwischen der grossen Fäule und dem Meer der Stürme waren in Aufruhr. Das Böse hatte sich gerührt, der Kampf um Macht im Lande war entfesselt. Willkommen zu Jordan`s Band 27 des Rades der Zeit, Pfade ins Zwielicht Teil eins.

weitertappen in jordans pfaden des zwielichtes

zwergensaga bd1

Posted in buchinterpretationen on Dezember 18th, 2014

kiernan, ultimativer zwergenautor

Dennis L. McKiernan/ Wikiseite McKiernans/ Zwergenkrieger, Band 1 der Zwergensaga/ diese Edition im Weltbildverlag/ c 2005 Wilhelm Heyne Verlag/ amerikanische Originalausgabe mit Titel Dragondoom/ aus dem amerikanischen von Helmut W. Pesch/ Ilustration c Volkan Baga/ Anhänge Karten und Worterklärungen/ hardfax S.640/ mithgar fanseite/ finden bei: heyne

blogunkels deep thought  kiernan unverändert  kiernans zwergische auseinandersetzungen

Prinz Elgo hatte den Plan in langen einsamen Winternächten ersonnen. Adons Bann würde die Brut des Bösen bezwingen. Vollbringen das Licht des Tages, was Manneskraft nicht im Stande war zu tun. Denn zu gross, zu fürchterlich war des Drachen Schlomps Kraft. Zwar gehörte er zu den Kaltdrachen, tötete nicht mit Feuer sondern mit Krallen und Schleim. Ob aber nun Elgo gegen Feuer oder Schleim kämpfte, sich davor zu schützen  war die vorrangige Aufgabe. Masken wurden zum Schutz vor des Drachen Seim gefertigt. Ein grosses Tuch gemacht, zu Hängen vor des Drachen Höhle. Eindringen würden sie in das Loch, aber nicht zum Kampfe, sondern Schlomp zu locken, zu reizen, dass er unbedacht handelte und die Scheu vor dem Licht vergass. Dann würden sie rennen, anstatt zu kämpfen, wie das Herz eines Vanadurin verlangte. Den Sieg über den Kaltdrachen göttliche Stärke vollbringen lassen. Das an langen Seilen vor die Höhle gebundene Tuch über den Drachen werfen. Dass Licht ihn treffe, Helligkeit ihn schrecke und der Tag ihn erschlage. So sassen also die Ridder Jordburgs in den Hallen der Feste, führten mit fleissigen Händen aus, was Prinz Elgo erdacht. Dann kam die Zeit der letzten Vorbereitungen, Wämser wurden gereinigt, Nähte ersetzt, Helme poliert, Bögen gespannt, Langdolch und Speer geschärft, Breitschwert geschliffen. Der Trupp Elgos war bereit. Tatenlose Nächte, in denen sie Ruhm und Ehre nur in düsteren Geschichten bewundert, und in denen Schnee und Kälte die Menschen hinter schützenden Mauern gehalten hatten, würden durch die ersten Morgenstrahlen des Frühlings endlich ein Ende gefunden haben. Im Frühsommer brachen Elgo und seine Mannen zum Dracongield auf. Schwarzstein war das Ziel, die Zwergenfestung die Schlomp vor langer Zeit genommen. Weit war der Weg, führte zur Küste, zu befreundeten Seefahrern. Keine Mühe würden sie nun scheuen um am Rad des Schicksals zu drehen. Vier Schiffe waren es an der Zahl, allen voran die Langwurm, die die Mannen dem Lande des Drachen näher brachten. Wie es auf See Sitte ist, wurden Geschichten erzählt. Alte Seebären gaben schaurige Sagen von Kraken, Meerwürmern und von Drachen zum Besten. Schliesslich waren die Söhne der Steppe froh, dieses abergläubische Seegeschwätz hinter sich zu lassen, und wieder mit ihren Pferden weites Land vor sich zu haben. Weiter zogen sie, immer weiter dem Horte Schlomps zu. Die Anzeichen von Tod und Zerstörung mehrten sich. Trümmer säumten den Weg, menschliche und andere, erzählten von vergangenen und erfolglosen Taten. Das kostbarste Gut war zur Zeit Mut. Den Blick rissen die Mannen von Balken und Knochen, von des Drachen Zerstörungswut, richteten das Auge nach vorne und nach Innen, zu finden Kraft und den Halt, zu tun für was sie ausgezogen. Von weitem schon sahen sie das aus den Angeln gehobene Portal. Der Eingang zu einer vergessenen Zwergenwelt lag einsam und verlassen vor ihnen. Einst hätten hier die Zwerge ihr Winterfest gefeiert, hiess es. Hatten wie es der Brauch verlangt, vierzig Tage gefastet, während denen sie die Sterne bestaunten. Von den Sternen erwarteten die Zwerge in dieser Zeitspanne Antworten über das Leben. Eine Zeit des ausgelassenen Feierns würde dann das Winterfest beschliessen. Vor vielen Jahrhundertern war dann Schlomp der Schreckliche aufgetaucht, hatte das Freudenfest zur Winterwende zum Trauerspiel gemacht und hatte die mächtigen Hallen in eine Totengruft verwandelt. Als Elgo das Portal von weitem erblickt hatte, waren die vergangenen Ereignisse wie ein Film vor seinem inneren Auge aufgetaucht. Ein klein wenig hatte er von dem Leben der Zwerge verstanden.  Aber längst vergangen war nun der Zwerge Macht. Seit Jahrhunderten ihr Anspruch erloschen. Er, Elgo, würde nun aber endlich den Drachen bezwingen. Gerade war noch Tag, Zeit zu tun wofür sie gekommen waren. Verhangen wurde das Tor und verdichtet die Ritzen. Damit der Drache, wenn er herausgestürmt käme, nichts vom Tage sehen konnte. Während er den fliehenden Kriegern nachpreschte mit dem Tuch bedeckt und dann endlich vom hereinbrechenden Sonnenlicht erschlagen werden. Dies war der Plan. Dann war der Weg frei, frei zum …. zum Schatz des Drachen.

die tiefen mithgars interpretiert von joho ausloten

die trolle bd1

Posted in buchinterpretationen on Dezember 3rd, 2014

hardebusch trollking

Christoph Hardebusch/ Wikieintrag Hardebuschs/ Die Trolle, Band 1 der Trollkriege/ 9.Auflage c Heyne Fantasy Verlag 2006/ Umschlagillustration Thomas von Kummant/ Karten Andreas Hancock/ softfax S.767/ erheischen da: heyne bei randomhouse

 hardebusch`s trollkriege  hardebuschs trollkugel  hardebuschtrollkrieger

Die im Widerstandskampf verbliebenen sechs Freunde warfen alles in eine Waagschale. Seit über 200 Jahren war ihr Wlachkis von den Masriden besetzt. Mit einem grossen Heer waren die Eindringlinge über die Berge gekommen. Auf den Knochenfeldern hatte sich ihr König der Übermacht gestellt. Mit Feuer und Schwert überzog der Masridenmarceg das Land und die freien Wlachaken mussten zusehen, wie er das Volk bluten liess. Leben war weniger mehr als die Furcht vor der Übertretung neuer Erlasse. Im südlichen Mardew scharte sich Widerstand um eine Adlige namens Ionna cal Sares. Bald würde es wieder eine Schlacht geben. Mitten drin die Freiheitskämpfer um die Hauptfigur Sten cal Dabran. Sie waren gerade dabei Geiseln aus der mächtigen Feste Remis zu befreien. Auf geheimen Wegen waren sie in den Burghof gelangt. Alles schien wie geschmiert zu laufen. Wie ein Blitz erhellte gleissende Helligkeit die Nacht. Gefangen waren die sechs Freunde. Verrat führte sie in diese Lage. Ein vermeintlicher Sieg gerät zur beinahe alles beendenden Katastrophe. Nicht mehr in eigenen Händen hielten sie ihr Schicksal. Der Tod schien gerade noch ein kleiner  Schritt entfernt. Die Welt der freien Wlachaken war am Ende. Hoffnung verhüllte sich und Dunkelheit senkte sich auf ihre Gemüter.

weiterlesen in blugunkels interpretation der trolle bd1