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der magdalenritter

Posted in buchinterpretationen on Oktober 27th, 2015

stickelbergers`ride

Emanuel Stickelberger/ der Magdalenritter/ dritte Auflage c: Verlag Huber & Co. AG Frauenfeld 1949/ ersten beiden Ausgaben erschienen unter dem Titel Kaiser und Papst/ hardfax S. 245

blogunkel goes cyberspace magdalenritter- ein buch

Wutentbrannt peitschte der Mob Papstgetreue durch die Strassen Roms. Leichen pflasterten den Weg zum Lateran. Seit Wochen hatte geschürtes Misstrauen eine neue Überzeugung geformt. Volksrechte forderten unmissverständlich Gehör. Der  Papst hatte dann den Anführer des Volkes hinrichten lassen.  Zugleich krönte er den jungen Hohenstauffer Friedrich zum Kaiser. Als dieser sich über die Alpen zurückzog, war der Streit eskaliert. Zwischen Bürger und Kurie geraten, war auch der Magdalenritter. Einen Auftrag für sein Stift zu erledigen war Heinrich von Mur nach Rom gereist. Die Streitereien der verfeindeteten Parteien hatten seinen Aufenthalt verzögert. Die Liebe zu einem Mädchen gab seiner Mission einen neuen Sinn. Fern der Heimat hatten Strahlen der Freundschaft sein Herz erreicht. Inmitten eines Bürgeraufstandes war eine Frau in sein Leben getreten. Der Auftrag des Ritters nicht mehr erste Priorität.

joho

 

Noah

Posted in buchinterpretationen on Mai 1st, 2015

noah-minator

Noah/ Verfasser: Noah, Esra, Leviten zur Zeit des Stiftzeltes/ Genesis 6-9, die Volxbibel AT Bd 1 c 2009 Pattloch Verlag / bei knaur/  frei übersetzt von Martin Dreyer/ softfax S.895(umfassen die bücher genesis bis buch ester)/ hier krallen (neueste überarbeitete ausgabe): volxbibel-verlag

blogunkel edelfaxe  volxbibel, der volxrocker  blogunkels natursurf

Noah hatte schlussendlich das satte Alter von neunhundertfünzig Jahren. Er war der Sohn Lamechs, der ein direkter Nachkomme Sehts, des Sohnes Adams, war. Tief wallte die Sehnsucht nach Gott in seinem Herzen, heiss kochte das Blut in seinen Adern. Nach den Worten der Bibel war er ein gerechter Mann,  ein Mann der die Sache Gottes verteidigte. Sein Leben war cool, gottmässig und korrekt. Auf der Erde herschte das Chaos und die Menschen scherten sich einen Dreck was Gott dachte, sagte oder sogar wollte. Göttern gleich besiedelten sie das Land. Niemand hätte darum auch nur einen Penny auf diesen Aussenseiter gewettet. Eines Tages dann, als Noah so an die sechshundert Jahre zählte, erfolgte die Ansage Gottes. Noah gehorchte. Baute und hämmerte, lebte noch abgeschiedener, sodass er endgültig ein Freak war. Wie der Herr ihn unterwiesen, nahm er dann eines Tages sein ganzes Hab und Gut, seine Familie und von jeder Sorte Tier ein Paar mit. Die Flut kam vierzig Tage lang, fegte von der Erde was Gott Schmerzen bereitet hatte. Noah überlebte mit seinen Getreuen, war über ein Jahr auf diesem riesigen Kahn. Er wurde somit der Begründer einer neuen Ära, die sein Schöpfer mit dem Bogen persönlich besiegelte. Er baute einen Altar, dankte seinem Herrn. Dann machte er sich erneut an die Arbeit wurde der Begründer der Weinbauern. Seine Söhne zogen ins Land. Nie mehr würde Gott flutmässig durchgreifen. Es war noch nicht die Zeit des totalen Friedens, aber es war ein Neuanfang, und er dauert an…

joho

shogun

Posted in buchinterpretationen on Februar 27th, 2012

James Clavell (clavell auf wiki)/ Shogun/ copyright 1975/ Edition Weltbild/ Titel der Originalausgabe Shogun/ deutsch von Werner Peterich/ hardcover S. 1023/ diese Ausgabe bei: buchhaus.ch

Als Blackthorne erwachte, befand er sich nicht mehr auf dem Schiff. Er lag alleine in einer Hütte, musste für eine Weile bewusstlos gewesen sein. Hergetragen hatten ihn wohl die Matrosen der Erasmus, seinem Schiff, das auf die Reise geschickt worden war, den Weg nach Japan zu finden.

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der name der rose

Posted in buchinterpretationen on Januar 19th, 2012

Umberto Eco/ Der Name der Rose (Eco auf Wiki)/ Carl Hanser Verlag 1982, 43.Auflage 1986/ Originaltitel: Il nome della rosa copyright eco 1980/ aus dem italienischen von Burkhart Kroeber/ hardfax S.654

 

Habe ich in der Rezension von Bernhard Clavels der Spanier Eco zitiert, so werde ich dies nicht widerrufen.

blogunkel sagt zu name der rose

 

Imperium

Posted in buchinterpretationen on August 22nd, 2011

Robert Harris (Harris auf Wiki)/ Imperium/ Heyne Verlag 2008/ Originaltitel: Imperium/ aus dem englischen von Wolfgang Müller/ softfax deutsch S.475 bei: ex libris

Marcus Tullius Cicero, geborener Homus Novus und Tiro, Sklave Sekretär und Studienfreund, nehmen den Kampf auf. Rivale ist die verkrustete Aristokratie Roms, vertreten durch den renomiertesten Anwalt zu dieser Zeit, Hortensius Hortalus.  Gegensätzlich ist somit auch die Aussgangslage. Hortensius vermögend und mit bedeutendem Stammbaum, Cicero Homus Novus und ohne Geld und Stammbaum. Die Heirat mit Terentia einer Aristokratin bringt ihn Geld und die benötigte Summe um sich in den Senat einzukaufen. Die anfängliche Zweckheirat ist jedoch für Cicero mehr und mehr Liebe und Ansporn zu Höchstleistungen. Reden gelernt hat er am Meer, am Strand, wo er gegen das Tosen der Wellen mit seiner  Stimmkraft ankämpft. Er wird anfänglich überhaupt als Person von geringer körperlicher Kraft beschrieben.  Cicero lernt seinen Körper genau so zu trainieren wie Geist und Stimme. Er erreicht am Schluss das grosse Ziel, das Konsulamt. Keine geringe Ehre gebührt Tiro. Tiro beherrscht ein selbsterdachtes Kurzschrift System. Die Reden des grossen Meisters Cicero werden von ihm beinahe Wort wörtlich zu Wachs gebracht. Imperium wirft ein warmes Licht auf Rom zurzeit der Repuplik. Zeigt stärken und schwächen des römischen Lebens als noch keiner die alleinige Macht besass.