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die quelle am ende der welt

Posted in buchinterpretationen on Juni 1st, 2015

morris braucht am ende die quelle

William Morris/ Morris auf Wiki/ die quelle am ende der welt c bastei lübbe 1981 und 86, phantastische Literatur Bd. 72050/ Originaltitel: the well at the worlds end 1892/ ins deutsche übertragen von Annette Charpentier/ Gestaltung Dr.Helmut Pesch/ Innenillustrationen nach Holzschnitten von Edward Burne-Jones/ Ornamente von W.Morris aus dem Kelmscott Chaucer 1896/ softfax S.585

blogunkels green power  morris`fantasy begründungswälzer

Es war einmal ein König von einem kleinen Land. Sein Name war Peter und er regierte ein Volk von Freisassen und Kaufleuten. König Peter hatte vier Söhne, von dessem jüngstem die Geschichte gleich handeln wird. Es gelüstete die jungen Prinzen nach Abenteuer. In Streitereien in fernen Landen wollte ein junges Herz Ritterlichkeit zeigen. Unterweisung in fernen Gefilden erhalten. An einem milden Sommertag beorderte König Peter seine vier Söhne an das Wegkreuz nahe beim Schloss. Daselbst liess er sie, die sie mit Namen hiessen, Blaise, Hugh, Gregory und Ralph, Lose ziehen. Denn so sprach ihr Vater, der König, zieht aus in ferne Lande, aber einer müsse bleiben. Als Trost der lieben Mutter und Erbe des Thrones. Der Zufall spielte seine Karte, wählte Ralph zum Beschützer von Vaters Landen. Frohgemut zogen Blaise, Hugh und Gregory von dannen. Aber Ralph musste bleiben, bitter enttäuscht, denn in seinem Herzen brannte es heiss. Ein Traum beflügelte seine Gedanken, eine Sehnsucht verzerrte seinen Sinn. Von nämlicher Stunde an war dem jungen Ritter die heimische Ruhe eine Qual. Während die milden Sommertage sich allmählich in frostigere Stunden verwandelten, fällte der junge Ralph eine Entscheidung. Ob gut oder schlecht, ein glückliches oder trauriges Ende, die Bewertung mag nur die Geschichte geben, die handelt von dem jungen Ritter, der einem Traum Vorzug vor heimischer Stellung gab.

joho und hier gehts zur quelle am ende der welt

 

die stimme der finsternis

Posted in buchinterpretationen on September 10th, 2012

Stimme der Finsternis, Tad Williams und Nina Kiriki Hoffman,  Originaltitel: Child of an Ancient City 1992, aus dem englischen von Peter Torberg, Klett-Cotta 2001, hardfax S.169, die fantasy autorin nina kiriki hoffman

Masrur und seine rechtgläubigen Brüder flohen. Irgendwo im Dunkel hinter ihnen folgte der unaugesprochene Schrecken, erledigte einen Kameraden nach dem andern. Ihr Weg führte zurück durch den Kaukasus, tief zerklüftetes Gebirge. Wäre da nicht der Junge Kurken gewesen, keiner hätte je wieder das Sonnenlicht ohne Sorgen genossen.

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meine Gedanken zum Buch

Geschichten! Geschichten erzählt von Menschen halten das Böse in Bann. Die Kreatur kann nicht anderst, sie muss zuhören, erinnert sich an eine andere Zeit, da es noch nicht dasjenige Wesen war, zudem die Nacht es gemacht hatte. Die kleine Geschichte von dem Vampir und seinen Opfern, zeigt, was es braucht, um namenloses Grauen zu besiegen. Und es ist eine Geschichte im orientalischen Umfeld, mit orientalischem Flair, und orientalischer Vorstellung der eigenen Rechtgläubigkeit, und Angst, diese zu verlieren. Am Schluss ist es nicht die Waffe, nicht die Kunst, nicht Redefluss, die die Kreatur in die Berge zurückjagen. Es sind Gefühle, Reaktionen, die das Biest als Reaktion auf die Art seiner Taten niemals erwartet hätte. Bleibt noch zu sagen, dass mir persönlich der Originaltitel, Child of an Ancient City, besser gefällt, die Übersetzung in Stimme der Finsternis unglücklich ist. Für mich ist es die Stimme eines Kindes, dem vor langer Zeit Unglück wiederfahren ist und es sich in darum in ein Monster verwandelt.  Dies wäre meine Übertragung. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Und wäre es nicht ein Tad gewesen, das Buch hätte nie das Regal verlassen, um vor meine Nase zu kommen. Nun ist aber meine Sammlung beinahe complete!

jh